Karrierefaktor 21. März 2017

Arbeitslosigkeit – finanzielle Hilfen und Tipps für die Arbeitssuche

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Eine Arbeitslosigkeit kann oftmals schneller eintreten als du denkst: Du wirst nach der Probezeit nicht übernommen, weil der Chef denkt, dass du nicht in das Unternehmen passt. Vielleicht ist dir auch ein Fehler unterlaufen oder du wirst einfach nicht mehr gebraucht. Es gibt Betriebe, die aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit schließen, und Handwerker, die aufgrund einer schlechten Auftragslage entlassen müssen.

Wenn du von einer plötzlichen oder drohenden Arbeitslosigkeit betroffen bist, kannst du auf finanzielle Hilfen und auf einen Neustart hoffen. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen allgemein gut, sodass du gute Chancen hast, schnell wieder einen Job zu finden. Du musst nur selbst aktiv werden und wissen, wo du Unterstützung bekommst.

 

Finanzielle Hilfen bei der Arbeitslosigkeit

Wenn du gekündigt worden bist oder weißt, dass dein Arbeitsvertrag nicht verlängert wird, musst du dich bei der Agentur für Arbeit melden. Du hast für einen gewissen Zeitraum Anspruch auf die Zahlung von Arbeitslosengeld aus der Arbeitslosenversicherung. Diese Ansprüche musst du erworben haben, indem du mehrere Monate in die Versicherung eingezahlt hast.

Wie lange das Arbeitslosengeld I gezahlt wird, hängt von deinem Alter und von der Dauer deiner Beschäftigung ab. Die Höhe des Arbeitslosengeldes wird nach folgenden Kriterien berechnet:

* dein letzter Verdienst
* Zulagen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder Prämien der letzten zwölf Monate
* Kinder erhöhen den Anspruch

Konntest du während der Zeit des Bezuges von Arbeitslosengeld I keinen neuen Job finden, besteht für dich eventuell die Möglichkeit, Hartz IV zu beziehen. Beim so genannten Arbeitslosengeld II handelt es sich um eine Grundsicherung. Gezahlt wird ein monatlicher Betrag für die Lebensführung. Darüber hinaus kannst du Kosten für Miete, Heizung und Warmwasser geltend machen.

Arbeitslosengeld II bekommst du nur bei Bedürftigkeit. Diese musst du dem Amt nachweisen. Lebst du mit einem Partner oder mit Kindern in einer häuslichen Gemeinschaft, werden die Einkommen auf das Arbeitslosengeld II angerechnet.

 

Kurzzeitkredit als Hilfe bei finanziellen Engpässen

Mitunter musst du einen gewissen Zeitraum zwischen deiner Kündigung und der Aufnahme eines neuen Jobs überbrücken. Kannst du in dieser Zeit kein Arbeitslosengeld beanspruchen, hilft dir vielleicht ein Kurzzeitkredit weiter. Ein solcher Kredit kann von Privatunternehmen, Banken oder auch vom Sozialamt gewährt werden. Unternehmen wie Vexcash bieten kurzfristig Darlehen mit überschaubarer Laufzeit an. Auf diese Weise kommst du schnell an Geld, dass für die Begleichung von dringlich zu bezahlenden Rechnungen genutzt werden kann.

Hierbei musst du allerdings verschiedene Vorrausetzungen, wie z. B. laufende Einnahmen (etwa durch Arbeitslosengeld), erfüllen. Auch Sozialämter vergeben auf Antrag Kredite für die Begleichung von Mietschulden oder Rückständen bei Energieversorgern. Hier zahlst du das Geld nach Absprache wieder zurück. Dabei kannst du monatliche Raten oder die Rückzahlung in einem einzigen Betrag vereinbaren.

Ein Kurzzeitkredit sichert deinen Lebensunterhalt, bis du wieder Lohn oder Gehalt von einem Arbeitgeber bekommst, sollte jedoch nur in Erwägung gezogen werden, wenn du dir sicher bist alles wieder zurückzahlen zu können.
Tipps für die Arbeitssuche

Du solltest dich unmittelbar nach der Kenntnis über deine bevorstehende Kündigung auf Arbeitssuche machen. Du kannst Hilfe von der Agentur für Arbeit in Anspruch nehmen. Es wird aber von dir erwartet, dass du selbstständig tätig wirst. Du kannst im Internet oder in großen Tageszeitungen die Stellenanzeigen studieren und eine Bewerbung abgeben.

Sinnvoll kann es aber auch sein, in einem Unternehmen, in dem du gerne arbeiten würdest, eine Initiativbewerbung abzugeben. Viele Unternehmen bieten dir die Möglichkeit einer Online-Bewerbung. Dies ist praktisch und preiswerter als die klassische schriftliche Bewerbung. Auch die persönliche Vorstellung kann Erfolg bringen. Wenn du flexibel bist und deine Augen offen hältst, wirst du schnell wieder eine Stelle finden.

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