Karrierefaktor 13. Januar 2015

FettnÀpfchen: Diese Pannen sollten Sie im VorstellungsgesprÀch vermeiden

VorstellungsgesprÀch Situation
© Gina Sanders

Auch beim VorstellungsgesprĂ€ch hĂ€ngt viel vom ersten Eindruck und Ihrem Ă€ußeren Auftreten ab. Wer alle Fragen zur vollsten Zufriedenheit des Personalverantwortlichen beantwortet und trotzdem in die folgenden FettnĂ€pfchen tritt, wird den Job wohl kaum bekommen.

PĂŒnktlichkeit ist das oberste Gebot

Vor allem im deutschsprachigen Raum wird PĂŒnktlichkeit besonders groß geschrieben. Wer beim VorstellungsgesprĂ€ch mit VerspĂ€tung eintritt, hat hĂ€ufig schon verloren. Planen Sie deswegen unbedingt ausreichend Karenzzeit fĂŒr Ihre Anreise ein. Fahren Sie mit dem Auto lieber etwas zu frĂŒh los oder nehmen Sie einen Zug frĂŒher als den, der Sie auf jeden Fall pĂŒnktlich ans Ziel bringen sollte. Mit Stau und Bahnpannen muss immer gerechnet werden. Deswegen sind diese Entschuldigungen nicht gern gesehen. Nutzen Sie die Pufferzeit dann lieber, um in einem CafĂ© in der Ecke noch kurz etwas zu trinken und gedanklich noch einmal die wichtigsten Infos durchzugehen.
Sollten Sie trotz perfekter Vorbereitung zu spÀt kommen, rufen Sie unbedingt in der Firma an, bitten Sie um Entschuldigung und darum, dass die Nachricht Ihrer VerspÀtung an den Interviewer weitergeleitet wird, sollten Sie diesen nicht direkt erreichen.

Wie Ihr Handdruck entscheidet

Wenn Sie es dann zum GesprĂ€ch geschafft haben, geht der Tanz um die FettnĂ€pfchen erst richtig los. BegrĂŒĂŸen Sie Ihren GesprĂ€chspartner mit einem festen, selbstsicheren HĂ€ndedruck. Dieser sollte außerdem nicht zu lang sein. Lassen Sie dem Interviewer den Vortritt und stĂŒrmen Sie nicht wie ein Alphatier voran – selbst wenn Sie sich auf eine Position gehoben, die dem Personalverantwortlichen ĂŒberstellt wĂ€re. Als Bewerber sind Sie immer noch von niedrigerem Rank. Warten Sie darauf, dass Ihnen ein Platz angeboten wird, bevor Sie sich setzen. Das gleiche gilt bei den GetrĂ€nken. Wenn Sie besonders aufgeregt sind, sollten Sie lieber auf den Kaffee verzichten. Das Klappern von Tasse auf Untertasse bei zittrigen HĂ€nden, kann als Unsicherheit interpretiert werden und deswegen negativ gewertet werden. Verzichten Sie darauf zu rauchen. In diesem Fall gilt dies auch dann, wenn Ihnen Ihr GesprĂ€chspartner eine Zigarette anbietet.

Der krönende Abschluss

Nehmen Sie sich nach hinten heraus ausreichend Zeit und legen Sie keinen wichtigen Termin nah an das BewerbungsgesprĂ€ch. Nichts ist peinlicher als ein Abbruch des Interviews von Ihrer Seite, weil Sie frĂŒhzeitig gehen mĂŒssen. Bereiten Sie ausreichend Fragen vor, die Sie dem Personaler stellen können, mindestens drei bis fĂŒnf, da Sie davon ausgehen mĂŒssen, dass einige Fragen bereits im Laufe des BewerbungsgesprĂ€chs beantwortet werden. Wenn Sie auf „Haben Sie noch Fragen?“ mit nichts als Schulterzucken antworten können, wird dies schnell als Desinteresse interpretiert.
Auch beim Verabschieden sollten Sie Ihrem GesprĂ€chspartner beim Aufstehen und Verlassen des Raumes den Vortritt lassen. Ein bis zwei Tage nach dem GesprĂ€ch können Sie noch einmal eine kurze E-Mail schreiben und sich fĂŒr das freundliche GesprĂ€ch bedanken, um dem Personalverantwortlichen im GedĂ€chtnis zu bleiben.

Nicht nur die Inhalte Ihrer Antworten und die Qualifikationen in Ihrem Lebenslauf mĂŒssen somit stimmen, um den Traumjob zu ergattern, auch die Etikette und das Auftreten sind sehr entscheidend.

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