Karrierefaktor 24. November 2012

Twitcruiting – Wie funktioniert das?


Hinter dem Begriff Twitcruiting verbirgt sich eine neue Art der Personalsuche. Der Gedanke hinter dieser Art der Stellenausschreibung beruht darauf, über Twitter einfach und schnellstmöglich viele potentielle Bewerber zu erreichen, um die ausgeschriebene Stelle besetzen zu können. Doch lohnt sich dieses so genannte Twitcruitung tatsächlich?

Folgendes sollte beachtet werden:

Mit einer Anzeige auf Twitter erreicht man direkt zunächst nur Menschen, die einem folgen.

Menschen, die einem Unternehmen auf Twitter folgen, dürften in der Regel schon eine Beziehung zu diesem Unternehmen haben, sind sehr wahrscheinlich selbst schon da beschäftigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich unter diesen „Followern“ potentielle Bewerber befinden, ist demnach sehr gering.

Was ist fĂĽr die Stellenausschreibung auf Twitter daher wichtig?

Die „Nicht-Follower“ erreichen, indem man die „Follower“ für die Verbreitung der Stellenanzeige gewinnt

Wie gewinne ich meine „Follower“ dafür die Stellenanzeige zu verbreiten?

  1. Die einfachste Methode: Die eigenen „Follower“ die Stellenanzeige an ihre „Follower“ weitergeben lassen und sie dafĂĽr bezahlen.
  2. Twitterer nutzen, die einen besonders hohen Stamm an „Followern“ haben und diese fĂĽr das Verbreiten der Stellenanzeige bezahlen.

Welche Vor- und Nachteile bringen diese Wege?

Vorteil:

  • Es werden viele Menschen erreicht
  • Nur eine kurze Zeitspanne ist notwendig

Nachteile:

  • Die Kontrolle ĂĽber die Zielgruppe ist schwierig
  • Viele Twitterer sind fĂĽr eine erfolgreiche Anzeigenverbreitung notwendig
  • Eventuell hohe Kosten mit geringer Erfolgskontrolle

Fazit: Die gezielte Ansprache einer Personengruppe, die für die Stelle in Frage kommt ist kaum möglich. Ebenso ist  eine erfolgreiche Besetzung der Stelle über alleiniges Twitcruiting wenig erfolgversprechend

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