Karrierefaktor 8. Mai 2015

Im Job: So gehen Sie mit faulen Kollegen um

Bewerbungsfrust
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WĂ€hrend Sie gar nicht mehr wissen, wann Sie Ihre Überstunden abbauen sollen, sitzt der Kollege am Schreibtisch gegenĂŒber den ganzen Tag nur am Handy? Das kann schnell zu schlechter Laune fĂŒhren und darin enden, dass auch Sie Ihrer Arbeit unmotivierter nachgehen. Also: Was tun gegen den Faulpelz am Nachbarschreibtisch?

Suchen Sie das GesprÀch

Bevor Sie zum Chef rennen und petzen, sollten Sie unbedingt das GesprĂ€ch mit dem betreffenden Kollegen selbst suchen. Tun Sie das auch nicht zwischen TĂŒr und Angel, sondern wĂ€hlen Sie einen Zeitpunkt, in dem Sie beide ausreichend Ruhe haben. Poltern Sie dann nicht gleich mit VorwĂŒrfen los, sondern versuchen Sie zunĂ€chst, den Grund fĂŒr die vermeintliche Faulheit herauszufinden und behalten Sie dabei genau das im Kopf: Es handelt sich bis hierhin nur um vermeintliche Faulheit. Vielleicht gab es bei Ihrem Kollegen zum Beispiel einen familiĂ€ren Zwischenfall, der ihn zwingt, aktuell stĂ€ndig mobil erreichbar zu sein und er möchte von sich aus nur nicht darĂŒber reden. Fragen Sie deswegen zunĂ€chst, ob sich bei Ihrem Kollegen in letzter Zeit irgendetwas geĂ€ndert hat, ob Ihn etwas bedrĂŒckt oder er sich unkonzentriert fĂŒhlt. Wenn er das alles ĂŒberrascht verneint, können Sie ihm Ihre Wahrnehmung der letzten Arbeitstage schildern.

Zweite Instanz: Chef

Sollten Sie mit Ihren Anmerkungen auf taube Ohren stoßen und sich auch am Verhalten des Kollegen nichts Ă€ndern, mĂŒssen Sie das GesprĂ€ch mit Ihrem Vorgesetzen suchen. Fairer Weise, sollten Sie Ihrem Kollegen diesen Schritt vorher ankĂŒndigen und sachlich begrĂŒnden, beispielsweise dadurch, dass Sie nachweislich in Überstunden versinken.

Vor Ihrem Chef sollten Sie Worte wie „faul“ und „untĂ€tig“ dann unbedingt vermeiden und stattdessen auch hier sachlich argumentieren. Dies gelingt meist am besten, in dem Sie einige Beispielsituationen schildern, in denen Sie das GefĂŒhl hatten, unter dem Verhalten des Kollegen gelitten zu haben. Versuchen Sie bei Ihren Formulierungen außerdem darauf zu achten, die Sachverhalte aus Ihrer Wahrnehmung zu schildern und nicht als allgemeine Tatsachen zu formulieren. Sagen Sie beispielsweise „Dadurch hatte ich das GefĂŒhl, […]“ statt „Herr / Frau XYZ hat […]“.

Werden Sie möglichst schnell aktiv, wenn Sie das GefĂŒhl haben, ein Kollege ruht sich wĂ€hrend der Arbeitszeit auf der faulen Haut aus. Solange Sie hierbei richtig vorgehen und nicht sofort vorwurfsvoll werden, können Sie nichts falsch machen.

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