Karrierefaktor 8. Oktober 2013

Selbstmarketing – So werden Sie zum gefragten Arbeitnehmer!

© Franz Pfluegl

„Ich bin ein Produkt, das jeder will“ – Mit dieser Aussage hat das amerikanische Topmodel Cindy Crawford früh gezeigt, dass auch Menschen sich richtig vermarkten müssen, um in ihrem Beruf erfolgreich zu sein. Was klingt wie ein Mythos aus der Modellbranche ist mittlerweile in nahezu jedem Berufsfeld Realität geworden.
Beliebte Arbeitsplätze sind rar, der Leistungsdruck unter Arbeitnehmern nimmt zu und der Wettbewerb unter den Bewerbern wird dementsprechend härter. Um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, greifen immer mehr Arbeitnehmer zum Mittel der Selbstvermarktung.

Das sogenannte Selbstmarketing von Arbeitnehmern leitet sich aus der ursprünglichen Vermarktung von Produkten ab. Unternehmen schaffen Produktmarken, da diese beim Konsumenten als Orientierungs- und Vertrauensbasis dienen und Qualität, Leistung und Verlässlichkeit versprechen. Das gleiche Ziel verfolgen Arbeitnehmer bei der Selbstvermarktung. Wichtig ist es heutzutage nicht mehr nur, dass Sie sich Ihrer Stärken und Talente bewusst sind, sondern auch, dass Sie in der Lage sind, diese nach außen hin zu zeigen und sich richtig zu verkaufen. Durch Selbstmarketing signalisieren Sie potentiellen Arbeitgebern, dass Sie wie das perfekte Produkt Qualität, Leistung und Verlässlichkeit bieten und haben darüber hinaus die Chance auf Ihre ganz persönlichen Stärken aufmerksam zu machen.

Damit dies gelingt, gilt es folgende Schritte zu beachten:

1. Lernen Sie sich selber kennen!

Damit Sie sich erfolgreich vermarkten können, sollten Sie zunächst wissen, was Ihr persönlicher „Wettbewerbsvorteil“ ist. Welche Fähigkeiten setzten Sie von der Konkurrenz ab? Welche Eigenschaften können nur Sie dem Unternehmen bieten? In welchen Bereichen waren Sie Ihren Mitschülern, Kommilitonen oder Kollegen schon immer voraus? Seien Sie sich dessen bewusst und überlegen Sie, wie Sie diese Eigenschaften bestmöglich als Vorteil gegenüber anderen Bewerbern verkaufen können.

2. Tragen Sie Ihr Können nach außen!

Sobald Sie sich Ihrer Stärken bewusst sind, sollten Sie diese nach außen tragen. Präsentieren Sie sich in sozialen Netzwerken. Bauen Sie Ihre Profile professionell auf und achten Sie darauf, dass sonst keine Fehltritte von Ihnen im Netz zu finden sind. Googlen Sie sich selber, um zu sehen, welche Informationen über Sie im Internet vorhanden sind und passen Sie diese anschließend entsprechend Ihrer beruflichen Ziele an. Eine sehr gute Hilfe hierfür ist das Portal „Brand me“. Das Online-Tool hilft seinen Nutzern, ihr persönliches Internet-Profil ideal auf- und auszubauen und ermöglicht vor allem Studenten, Hochschulabsolventen und Karrierewilligen Selbstmarketing richtig einzusetzen. 

3. KnĂĽpfen und pflegen Sie Kontakte!

Sobald Ihr Internet-Auftritt steht, nutzen Sie ihn! Suchen Sie Informationen über potentielle Arbeitgeber, treten Sie in Kontakt mit Personalverantwortlichen. Branchenmessen und –events sind eine ideale Möglichkeit interessante Leute kennenzulernen und hilfreiche Kontakte zu knüpfen. Mit Hilfe Ihrer Online-Profile ist es leicht, die Kontakte in Ihr Netzwerk aufzunehmen und jederzeit kontaktieren zu können. Außerdem bleiben Sie somit über den Werdegang Ihres Ansprechpartners informiert und können nachvollziehen, wenn dieser beispielsweise das Unternehmen oder die Position wechselt.

Das Kennen und erfolgreiche Verkaufen der eigenen Stärken ist somit der erste Schritt beim Erklimmen der Karriereleiter.

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2 Antworten zu “Selbstmarketing – So werden Sie zum gefragten Arbeitnehmer!”

  1. fschuetz sagt:

    Ein toller Artikel, das Statement von Cindy Crawford kannte ich auch noch gar nicht. Passt aber super.

    Vielleicht noch als Ergänzung zu Punkt 2) und welche Informationen über Sie im Internet vorhanden sind. Eine aktuelle Studie zeigt, dass 56 Prozent der Internetnutzer die eigenen digitalen Spuren mit einer Suchmaschine wie Google oder Yasni kontrollieren (http://blog.yasni.de/reputation/56-prozent-der-internetnutzer-kontrollieren-die-eigenen-digitalen-spuren/537255). Hier herrscht also durchaus noch Nachholbedarf.

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