Karrierefaktor 15. Juni 2015

Körpersprache im Job: Das möchte Ihnen Ihr Kollege wirklich sagen

© Jeanette Dietl - Fotolia.com

Spielen Sie mit Ihrem Kollegen in einem Team oder ist er Ihr hÀrtester Konkurrent wenn es um die nÀchste Beförderung geht? Auch im Job sind nonverbale Kommunikationssignale wichtig. Unsere Körpersprache verrÀt hier hÀufig mehr als das, was wir wirklich sagen. Interpretieren Sie Mimik und Gestik von Mitarbeitern, Vorgesetzen und Kollegen deswegen richtig.

Mimik

Blicke können mehr sagen als tausend Worte und unsere Augen gelten als Spiegel der Seele. Die richtige Mimik im BewerbungsgesprÀch und Berufsalltag hilft deswegen, entscheidende Signale zu senden und gleichzeitig zu verstehen, was tatsÀchlich im GesprÀchspartner vorgeht.

Senkt Ihr GegenĂŒber wĂ€hrend des GesprĂ€chs den Blick oder lĂ€sst ihn seitwĂ€rts abwandern, ist dies ein Zeichen fĂŒr Unsicherheit oder Desinteresse. Hier ist im nĂ€chsten Schritt die Körpersprache entscheidend. Ist diese selbstbewusst, mit festem und breitem Stand können Sie davon ausgehen, dass der abschweifende Blick eher fĂŒr Desinteresse steht. Wirkt Ihr GegenĂŒber hingegen durch einen wackeligen und geschlossenen Stand unsicher, fĂ€llt wohl auch die Mimik in diese Kategorie. Auch hĂ€ufiges Blinzeln ist ein Zeichen fĂŒr Unsicherheit.

HĂ€lt Ihr GegenĂŒber hingegen mit freundlichem LĂ€cheln Ihren Blickkontakt signalisiert das Interesse und Sympathie, sodass Sie sicher sein können, das GesprĂ€ch in die richtige Richtung zu lenken.

Gestik

Die Gestik Ihres GesprĂ€chspartner verrĂ€t mindestens so viel wie seine Mimik. Da hier die Bewegungen in der Regel grĂ¶ĂŸer und auffĂ€lliger sind, lassen sich Gesten fĂŒr Laien oft leichter deuten als verschiedene GesichtsausdrĂŒcke.

Unruhige Handbewegungen wie das Trommeln auf OberflĂ€chen, das Kneten der HĂ€nde oder das Herumspielen an und mit den Fingern bedeuten in der Regel ebenfalls Unsicherheit oder auch mangelnde Konzentration. Ist Ihr GesprĂ€chspartner im Stress könnte es sein, dass diese Gesten fĂŒr NervositĂ€t stehen und dafĂŒr, dass Ihr GegenĂŒber mit den Gedanken eigentlich gerade woanders ist. Sprechen Sie in diesem Fall keine wichtigen Themen an, bei denen volle Konzentration gefragt ist und Entscheidungen nicht kurzerhand ĂŒber das Knie gebrochen werden sollten.

Im Sitzen legen Kollegen, die sich ĂŒberlegen fĂŒhlen oft unbewusst die HĂ€nde in einer offenen Geste ĂŒber dem Kopf zusammen. Dies ist ein klares Dominanzsignal, was zeigt, dass der Kollege Sie nicht auf einer Ebene sondern unter sich gestellt sieht. Achten Sie selber darauf, diese Geste zu vermeiden, da Sie oft auch arrogant wirkt.

Die typische Geste der verschrĂ€nkten Arme muss nicht – wie landlĂ€ufig angenommen – immer fĂŒr Ablehnung stehen. Vor allem bei Frauen ist auch diese Geste hĂ€ufig ein Zeichen von Unsicherheit oder gar Ängstlichkeit. Seien Sie deswegen vorsichtig und achten Sie auf alle anderen Signale bevor Sie den RĂŒckschluss ziehen, wofĂŒr die verschrĂ€nkten Arme tatsĂ€chlich stehen.

In GesprĂ€chen mit Vorgesetzen, Kollegen und Mitarbeitern ist es somit sehr wichtig, nicht nur darauf zu achten, was gesagt wird, sondern auch wie es gesagt wird und welche Gesten und GesichtsausdrĂŒcke das Gesagte unterstĂŒtzen. Wenn Sie hier nicht nur aufmerksam zuhören sondern auch beobachten, können Sie viel ĂŒber Ihre Kollegen lernen.

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