Karrierefaktor 18. Mai 2018

7 einfache Verhaltensregeln: So klappt die Zusammenarbeit mit dem B├╝ro-Hund

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Immer mehr Menschen sind sich sicher: Ein Hund im B├╝ro ist gut f├╝r das Betriebsklima und die Gesundheit der Mitarbeiter. Doch kann das wirklich so einfach gesagt werden? Immerhin stellt ein Vierbeiner am Arbeitsplatz immer auch eine gro├če Ver├Ąnderung dar, die schnell auch die Konzentration der Kollegen torpedieren kann. Dieser Beitrag verr├Ąt, wie die Zusammenarbeit zwischen Mensch und B├╝ro-Hund funktioniert.
 

5 gute Gr├╝nde f├╝r einen B├╝ro-Hund

Der Hund ist des Deutschen liebstes Haustier. Doch bedeutet das automatisch, dass er auch im B├╝ro f├╝r gute Laune sorgt? Nat├╝rlich nicht in jedem Fall. Doch es gibt durchaus ein paar gute Gr├╝nde, die eindeutig f├╝r den B├╝rohund sprechen:

  • mehr Kommunikation und Teamgeist: Ein Hund im B├╝ro wird gern schnell zum Teamprojekt. Wer geht mit ihm raus? Hat ihn schon jemand gef├╝ttert? Der Kollege mit der kalten Schnauze f├Ârdert ganz automatisch die Kommunikation unter den Vierbeinern und st├Ąrkt somit auch den Teamgeist.
  • k├Ârperliche Gesundheit: Zwischen den zwei Besprechungen schnell noch eine Hunderunde drehen? Eine ausgezeichnete Idee! Gerade Menschen, die am Schreibtisch arbeiten, bewegen sich viel zu wenig. Jede M├Âglichkeit der Aktivit├Ąt ist daher willkommen. Ein kurzer Spaziergang mit dem Hund bringt nicht nur den K├Ârper in Schwung, sondern versorgt auch das Gehirn mit frischem Sauerstoff.
  • geistige Gesundheit: Forscher versuchen schon seit l├Ąngeren, zu belegen, dass Hunde im Allgemeinen und B├╝rohunde im Speziellen vor Burnout und Depressionen sch├╝tzen. Der Grund f├╝r ihre Annahme: Die Tiere f├Ârdern die Aussch├╝ttung bestimmter Hormone, beispielsweise Qxytocin (ÔÇ×LiebeshormonÔÇť) und Dopamin (ÔÇ×BelohnungshormonÔÇť).
  • weniger Stress: Dieses Argument, das f├╝r einen B├╝ro-Hund spricht, wurde bereits wissenschaftlich belegt. Der Forscher Randolph T. Barker fand heraus, dass Mitarbeiter, die ihre Hunde mit zur Arbeit nehmen d├╝rfen, insgesamt weniger gestresst sind. Doch nicht nur Herrchen beziehungsweise Frauchen ist durch die Anwesenheit des Haustieres zufriedener und leistungsf├Ąhiger, sondern gleich das komplette Team.
  • mehr Loyalit├Ąt: Wer auf der Suche nach guten Argumenten ist, mit denen er den Chef vom B├╝ro-Hund ├╝berzeugen kann, der kann auch gern mit dem allgemeinen Aspekt Attraktivit├Ąt probieren. Der beste Freund des Menschen verwandelt so manches B├╝ro schnell in eine kleine Wohlf├╝hloase und kann sogar dazu beitragen, dass die Mitarbeiter (noch) mehr Loyalit├Ąt zu ihrem Arbeitgeber entwickeln. Vor diesem Hintergrund profitieren also nicht nur die Kollegen, sondern auch der Chef vom B├╝rohund.

 

7 Regeln f├╝r den B├╝ro-Hund

So ├╝berzeugend die Argumente f├╝r einen B├╝rohund auch klingen m├Âgen; niemand sollte gleich morgen sein Haustier mit zur Arbeit nehmen und auf freudige Reaktionen aller Beteiligten hoffen.

Damit das Zusammenleben von Kollegen und Hund m├Âglichst harmonisch verl├Ąuft, m├╝ssen ein paar grundlegende Regeln beachtet werden.

Regel #1: Erlaubnis vom Chef

Wer seinen Hund ohne Erlaubnis mit ins B├╝ro bringt, muss mit Konsequenzen ÔÇô beispielsweise in Form einer Abmahnung oder gar K├╝ndigung ÔÇô rechnen. Wenn der Chef das Vorhaben nicht absegnet, kann der Vierbeiner gleich zuhause bleiben.

Regel #2: Einverst├Ąndnis der Kollegen

Gleiches gilt auch, wenn sich ein Kollege gegen den Hund ausspricht. Wenn auch nur ein Mitarbeiter nicht will, dass das Tier im B├╝ro ist ÔÇô beispielsweise weil er Angst oder eine Allergie hat ÔÇô dann muss der Halter das akzeptieren.

Regel #3: Gute Erziehung

Ein Hund, der jeden Kunden anbellt, permanent f├╝r Unruhe sorgt oder gar sein Revier im B├╝ro markiert, ist nat├╝rlich alles andere als f├Ârderlich f├╝r ein gesundes Betriebsklima. Wer sein Haustier mit zur Arbeit bringen m├Âchte, sollte sicherstellen, dass sich dieses dort auch entsprechend verh├Ąlt. Vor allem die Anwesenheit von fremden Menschen darf kein Problem f├╝r den Hund darstellen.

Hinweis: Viele Hundebesitzer bringen ihre Welpen mit ins B├╝ro, weil sie diese nicht allein zuhause lassen wollen. Doch gerade die jungen Tiere k├Ânnen oftmals noch nicht stillsitzen und testen permanent, wie weit sie gehen k├Ânnen. In solchen F├Ąllen ist die Unruhe quasi schon vorprogrammiert.

Regel #4: Fester R├╝ckzugsort

Damit der Hund ├╝berhaupt eine Chance hat, seine gute Erziehung unter Beweis zu stellen, ist es nat├╝rlich unabdinglich, ihm einen Ort zu bieten, an den er sich zum Entspannen zur├╝ckziehen kann. Ein gro├čes Kissen oder bestenfalls ein eigenes K├Ârbchen sollten in jedem B├╝ro Platz finden und am besten so aufgestellt werden, dass der Hund m├Âglichst wenig vom allgemeinen Trubel mitbekommt.

Regel #5: Kein Gro├čraumb├╝ro

Beim Stichwort Trubel muss au├čerdem auch darauf hingewiesen werden, dass ein Hund nichts im Gro├čraumb├╝ro zu suchen hat. Da, wo es selbst den meisten Zweibeinern schwerf├Ąllt, sich zu konzentrieren, wird der Hund, der sehr viel besser h├Ârt und riecht als wir Menschen, erst recht nicht zur Ruhe kommen.

Regel #6: Signale bemerken und darauf reagieren

Auch wenn ein Hund seinen eigenen R├╝ckzugsort in einer ruhigen Ecke hat, kann es immer passieren, dass ihn der B├╝roalltag hin und wieder stresst. Sobald der Halter merkt, dass das Tier nerv├Âs wird und sich anders als sonst verh├Ąlt, gilt es, auf diese Signale zu reagieren. Oftmals hilft schon ein Spaziergang oder eine kleine Kuscheleinheit. Wenn der Hund dauerhaft gestresst ist, sollte er nicht mehr mit ins B├╝ro genommen werden.

Regel #7: Gute Pflege

Es ist kein Geheimnis, dass so mancher Hund mitunter ziemlich starken Mundgeruch hat. Auch das Fell der Vierbeiner verstr├Âmt hin und wieder einen Duft, den nicht jeder Mensch als ÔÇ×angenehmÔÇť bezeichnen w├╝rde. Um Konflikten wegen Geruchsbel├Ąstigung aus dem Weg zu gehen, sollten Halter, die ihre Hunde mit ins B├╝ro bringen, immer auf eine umfassende Pflege achten. Vor allem Fell und Z├Ąhne haben viel Aufmerksamkeit verdient.

 

Was muss ein B├╝ro-Hund mitbringen?

Nicht jeder Hund ist der geborene B├╝rohund. Es gibt in der Tat eine Reihe von Voraussetzungen, die das Tier erf├╝llen muss, um die Arbeit der Kollegen nicht zu st├Âren. Hierzu geh├Âren unter anderem diese Aspekte:

  • er hat ein freundliches Wesen
  • er reagiert entspannt auf fremde Personen
  • er bellt wenig bis gar nicht
  • er erhebt keine Territoriumsanspr├╝che
  • er will sein Herrchen/Frauchen nicht besch├╝tzen
  • er kann sich auch ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum ruhig verhalten

 

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