Gastbeitrag Gastbeitrag 5. Juni 2015

Ein Gap Year als Pluspunkt bei der Bewerbung

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Haben Sie schon einmal mit dem Gedanken gespielt, einige Zeit nach dem Abitur oder Studium im Ausland zu verbringen? Diese Zeitspanne kann auch als Gap Year, oder w√∂rtlich √ľbersetzt als L√ľckenjahr bezeichnet werden und beschreibt die Zeit zwischen zwei wichtigen Lebensabschnitten. Dabei muss man nicht, wie das Wort vermuten l√§sst, unbedingt ein ganzes Jahr im Ausland verbringen, sondern es reichen auch schon einige Monate aus, denn ein Gap Year ist kein festgelegtes Konzept.

Deshalb gibt es auch keine Vorgaben, was man genau w√§hrend dieser Zeit machen sollte ‚Äď ob man einfach nur durch ein Land reist, Freiwilligenarbeit leistet, einen Sprachkurs besucht, ein Auslandspraktikum macht oder als Au Pair arbeitet ‚Äď einem Gap Year sind keine Grenzen gesetzt. Wer aber die bewusste L√ľcke im Lebenslauf erfolgreich nutzen will, sollte nicht nur den ganzen Tag surfend am Strand verbringen, sondern sich im Vorhinein √ľberlegen, welche Erfahrungen man sammeln und welche F√§higkeiten man sich aneignen m√∂chte. Gerade f√ľr Schul- oder Studienabsolventen mit wenig oder gar keiner Berufserfahrung bietet ein Gap Year eine tolle M√∂glichkeit, aus der Bewerbermasse hervorzustechen indem man sich wichtige Soft- und vielleicht sogar Hard-Skills aneignet.

Mit Soft Skills und interkultureller Kompetenz den Lebenslauf aufwerten

Egal, was man w√§hrend eines Gap Years macht – wer einige Zeit alleine im Ausland verbringt beweist damit, dass man selbstst√§ndig arbeiten kann und ein guter Projektmanager ist, denn so eine Reise muss gut geplant sein. Au√üerdem unterstreicht man, dass man flexibel und anpassungsf√§hig ist, wenn man l√§ngere Zeit in einer fremden Kultur verbringt. Neben dieser Praxiserfahrung ger√§t man w√§hrend einer l√§ngeren Reise auch sicher an den Punkt, an dem die eigenen Probleml√∂sef√§higkeiten getestet werden: Man hat den Reisepass verloren? Den Flug verpasst oder wird krank im Ausland? Solche unerwarteten Schwierigkeiten verlangen nach kreativen L√∂sungsans√§tzen und analytischen F√§higkeiten, die im heutigen Berufsleben st√§ndig auf die Probe gestellt werden und von Recruitern gesucht werden. Neben all diesen Soft Skills und interkulturellen Kompetenzen verbessert man nat√ľrlich auch w√§hrend einigen Monaten im Ausland die eigenen Fremdsprachenkenntnisse, welche im Lebenslauf unerl√§sslich sind.

Berufserfahrung im Ausland sammeln

Vor allem wenn man w√§hrend eines Gap Years Arbeitserfahrung gesammelt hat oder die erworbenen Sprachkenntnisse mit einem Sprachzertifikat belegen kann, sind diese Erfahrungen Gold wert. Viele Arbeitgeber setzten internationale Erfahrung und flie√üende Englischkenntnisse bereits voraus und ein Gap Year ist eine tolle M√∂glichkeit, den Lebenslauf gl√§nzen zu lassen. Au√üerdem bieten Praktika die M√∂glichkeit, Erfahrungen in mehreren Berufsfeldern zu sammeln um zu entscheiden, wo die eigenen Interessen liegen. Zus√§tzlich kann man w√§hrend eines Auslandspraktikums wichtige Kontakte f√ľr die zuk√ľnftige Karriere kn√ľpfen.

Wer den Schritt ins Ausland wagt und sich f√ľr ein Gap Year entscheidet, erh√∂ht damit nicht nur die eigenen Karrierechancen, sondern entwickelt sich aus selbst weiter und sammelt wertvolle Erfahrungen, die man sich nicht in der Schule und w√§hrend des Studiums aneignen kann. Wichtig ist vor allem, dass man ein Gap Year bzw. die bewusste L√ľcke im Lebenslauf begr√ľnden kannst. Was hat man w√§hrend dieser Zeit gelernt? Welche F√§higkeiten hat man sich angeeignet? Wenn man all diese Fragen mit gutem Gewissen beantworten kann, steht einer erfolgreichen Bewerbung und dem Start ins Berufsleben nichts mehr im Wege.

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Gastbeitrag Gastbeitrag von: Kaplan International
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√úber den/die Autor(in)

Kaplan International ist f√ľhrender Anbieter von Sprachaufenthalten und anderen Auslandsprogrammen, wie Gap Year und High School Programmen. Durch innovative Lehrmethoden und Erfahrungen aus den letzten 70 Jahren in der Bildungsbranche bietet Kaplan International qualitativen Sprachunterricht und setzt hohe Anspr√ľche.


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