Gastbeitrag Gastbeitrag 4. Mai 2017

Macht mehr Fehler ‚Äď F√ľnf Gr√ľnde, warum Fehler-Geschichten die Erfolgsstories von morgen sind


Unsere Gesellschaft behandelt Fehler einfach viel zu schlecht. Wir versuchen sie mit aller Macht zu vermeiden und wenn sie dann doch passieren, √§rgern wir uns √ľber uns selbst und haben lange daran zu knabbern. Ich gebe zu, manchmal f√§llt es wirklich schwer, Fehler einfach anzunehmen, keinem anderen die Schuld daf√ľr zu geben und sie positiv zu sehen.

Wer es aber schafft, seine Fehler zu ehren und zu verstehen, dass wir an ihnen wachsen, wird schnell vom Misserfolgsvermeider zum Erfolgssucher. Sag also dem Perfektionismus den Kampf an und genie√üe von heute an Deine Fehler! Ich gebe Dir f√ľnf gute Gr√ľnde daf√ľr.

1. W√ľrden wir keine Fehler machen, g√§be es viele wichtige oder praktische Erfindungen nicht. Alexander Fleming hat zum Beispiel durch einen Fehler das Penizillin entdeckt und damit Leben gerettet. Und Spencer Silver macht uns bis heute den B√ľroalltag mit Post-Its sehr viel leichter. Die waren eigentlich ein Abfallprodukt, f√ľr das erst einmal ein Verwendungszweck gefunden werden musste.

2. Wer einen Fehler begeht, versucht leider h√§ufig ihn zu vertuschen ‚Äď oft aus Angst oder Scham. Wer einen Fehler zugibt, vergeudet keine weitere Energie, um das Malheur zu verbergen, sondern setzt Kreativit√§t frei f√ľr neue L√∂sungswege. Das ist die beste Voraussetzung f√ľr mehr Erfolg.

3. Es mag vielleicht etwas abgedroschen klingen, doch aus unseren Fehlern lernen wir. Wer sein Panik-Vor-Fehlern-Kaninchen killt, zieht sich das Beste aus der scheinbaren Misere heraus und lernt, neue, originelle Wege zu beschreiten: Erfolgswege.

4. ‚ÄěWenn ich mein Leben noch mal leben k√∂nnte, w√ľrde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen fr√ľher, damit ich mehr davon habe.‚Äú Diese schlauen Worte stammen von Marlene Dietrich, einer sehr erfolgreichen Schauspielerin, die gerne ihre eigenen Wege ging. Sie k√ľmmerte sich nicht um das, was gesellschaftlich vorgegeben war und lie√ü sich von niemandem etwas vorschreiben. Wenn ihr etwas nicht passte, machte sie es passend und trug die Konsequenzen. Ein wunderbares Leben war das, ohne Angst vor Fehlern oder dem Verlust von Status.

5. Wenn wir unsere Haltung zu Fehlern verbessern, ver√§ndern wir unser Leben positiv. Denn damit schicken wir ein grunds√§tzliches ‚ÄěJa‚Äú in die Welt. Wir verringern unsere Angst vor Ver√§nderungen, begegnen Herausforderungen mit Neugier und schicken unsere Energie auf Erfolgswege.

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Gastbeitrag Gastbeitrag von: Ralf Schmitt
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