Karrierefaktor 20. April 2016

Personal Branding – Ein neuer Begriff in der Karrierewelt mit viel Bedeutung – Markenbildung beim Menschen


 

Personal Branding – wie der Mensch sich selbst zur Marke macht

Steigender Konkurrenzdruck und der Kampf um einige wenige Arbeitspl├Ątze geben Anlass zum Umdenken. Es gen├╝gt nicht mehr, gut ausgebildet und fachlich kompetent zu sein. Das sind auch die Konkurrenten. Vor allem Berufseinsteiger finden schwer Zugang zu den interessanten Stellen. Die eigenen Erfolgschancen lassen sich durch Personal Branding erh├Âhen.

 

Selbstmarketing


Was ist Personal Branding?

Personal Branding zielt darauf ab, die eigenen fachlichen und pers├Ânlichen St├Ąrken in Szene zu setzen und sich im Internet von seiner besten Seite zu zeigen. Ein guter Ruf ist eine wichtige Voraussetzung, um die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu steigern. Wer sich im Netz g├╝nstig darzustellen wei├č, als Eigenmarke fungiert und bei anderen positiv im Gespr├Ąch ist, wird auch f├╝r potenzielle Arbeitgeber interessant. F├╝r den Auftritt im Netz eignet sich nicht nur die Jobb├Ârse, auch eine eigene Homepage, ein Blog oder Accounts in sozialen Netzwerken k├Ânnen f├╝r die Imagearbeit genutzt werden. Die mediale Selbstinszenierung spielt nicht mehr nur privat eine wichtige Rolle, auch wer im Beruf vorankommen m├Âchte, findet hier eine dankbare Plattform. Nicht selten holen sich zuk├╝nftige Arbeitgeber, Gesch├Ąftspartner und Kollegen ├╝ber das Internet Informationen ├╝ber neue Bewerber ein. Im Idealfall finden Interessierte Wissenswertes ├╝ber die eigene Person. Bei der Selbstinszenierung kommt es darauf an, ein positives Image zu schaffen. F├╝r manch einen mag die Transparenz des Internets bedrohlich wirken, es stellt aber auch eine gro├če Chance dar. Durch Personal Branding wird das Image verbessert und man macht potenzielle Arbeitgeber auf sich aufmerksam.

Pr├Ąsent sein und Netzwerke bilden

Wer Personal Branding betreiben m├Âchte, muss zun├Ąchst einmal im Netz pr├Ąsent sein. Hierf├╝r legt man sich einen Account in einem sozialen Netzwerk oder ein Profil bei einer Jobb├Ârse wie jobboerse-direkt.de zu. Um aufzufallen, r├╝ckt man die eigenen F├Ąhigkeiten und St├Ąrken in den Fokus. Ziel hierbei ist, sich als Experte zu pr├Ąsentieren. Die eigenen F├Ąhigkeiten k├Ânnen durch Fachartikel in Zeitungen, Interviews, Referenzen und Kontakte untermauert werden. Die Eigenmarke wird durch entsprechende Referenzen ├╝berzeugend. Bevor man sein eigenes Profil erstellt, sollte die Zielgruppe definiert werden. Wie kann diese Zielgruppe am besten erreicht und angesprochen werden? Erwartet die Zielgruppe bestimmte Fachbegriffe? Falls ja, wird die Internetpr├Ąsenz mithilfe von Keywords gestaltet.

Fr├╝hzeitig aktiv werden

Das digitale Zeitalter zeichnet sich durch Stress, Hektik und Schnelllebigkeit aus. Beim Personal Branding darf man sich nicht zu viel Zeit lassen, denn es gibt auch andere, die die Selbstdarstellung im Netz f├╝r sich entdeckt und perfektioniert haben. Schnelles Handeln ist daher unabdingbar. Die Wunschdomain sichert man sich m├Âglichst fr├╝hzeitig. Ist der Wunschname vergeben, muss man sich etwas anderen einfallen lassen. Der gro├če Vorteil einer beruflichen Pr├Ąsenz im Internet: Potenzielle Arbeitgeber k├Ânnen das eigene Profil finden, man hebt sich von der Konkurrenz ab, pr├Ąsentiert die eigenen F├Ąhigkeiten und kann selbst bestimmen, was andere ├╝ber die eigene Person erfahren sollen.

Personal Branding – wie es nicht funktioniert

Personal Branding ist anders als Werbung keine Einbahnstra├če. Wer im Beruf vorankommen und hierf├╝r Personal Branding betreiben m├Âchte, macht keine einseitige Werbung, vielmehr geht es um Kommunikation, den Austausch von Erfahrungen und das Kn├╝pfen von Kontakten. Potenzielle Gesch├Ąftspartner oder Arbeitgeber werden nicht mit den eigenen Ansichten und Monologen bombardiert, sondern jeder Gespr├Ąchspartner verdient Respekt. Das gilt sowohl f├╝r Jobb├Ârsen als auch f├╝r Blogs und soziale Netzwerke. Bei der Gestaltung des Personal Brandings kommt es auf Fingerspitzengef├╝hl an. Eigene Beitr├Ąge sollten sich nur sparsam um die eigene Person drehen, kommen Kommentare von Lesern, werden diese bestm├Âglich beantwortet. Als Teil eines Netzwerkes bringt man auch anderen einen konkreten Nutzen, so dass diese die Beziehung gerne erhalten. Hier gilt es auch, selektiv vorzugehen. Viele Kontakte sind w├╝nschenswert, viele Beziehungen ├╝bersteigen jedoch oft die eigenen Ressourcen.

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