Karrierefaktor 27. Juni 2016

Passend gekleidet zum Bewerbungsgespräch im Sommer


Bewerbungsgespr√§che z√§hlen zu den formalen Anl√§ssen im Berufsleben, die immer und unter allen Umst√§nden formale Kleidung erfordern. Selbst dann, wenn das Thermometer die 30-Grad-Marke knackt und die Sonne unbarmherzig brennt, ist (mit wenigen Ausnahmen) klassische Businesskleidung Pflicht. Nat√ľrlich ist es aber trotzdem m√∂glich, formale Garderobe auf stilvolle Weise an sommerliche Temperaturen anzupassen.

Outfit auf Branche, Unternehmen und Stellung abstimmen

Nat√ľrlich sollte das Bewerbungsoutfit in erster Linie zum Bewerber passen und darf in gewissem Rahmen dessen Pers√∂nlichkeit widerspiegeln. Das Outfit transportiert zugleich aber auch eine Message – im besten Fall die, dass sie der Bewerber mit Branche, Unternehmen und Position intensiv besch√§ftigt hat. So gilt zum Beispiel ein eher konservativer Dresscode bei Banken, Versicherungen, im √∂ffentlichen Dienst sowie f√ľr F√ľhrungspositionen. Etwas legerer (aber dennoch formal) d√ľrfen sich Bewerber kleiden, die sich beispielsweise auf eine Stelle im Handwerk, als Facharbeiter usw. bewerben. Ein edler Anzug oder elegantes Kost√ľm k√∂nnten hier suggerieren, der Bewerber sei nicht an k√∂rperlicher Arbeit interessiert. Grunds√§tzlich gilt: Kleiden Sie sich so, wie Sie das Unternehmen nach au√üen repr√§sentieren w√ľrden – im Zweifelsfall lieber etwas zu schick als zu leger.

Seriös kleiden: Die richtigen Farben, Materialien und Schnitte

Professionalit√§t und Seriosit√§t bewerten wir im Arbeitsalltag in der Regel aufgrund des Auftretens eines Gespr√§chspartners – also auch aufgrund dessen Garderobe. Dabei gilt: Je dezenter das Outfit und je gedeckter die Farben, desto seri√∂ser wirkt der Tr√§ger. Ein gutes, professionell wirkendes Business-Outfit ist stets gepflegt und geb√ľgelt, perfekt auf den Tr√§ger und dessen Gr√∂√üe und Figur abgestimmt und vermittelt Wertigkeit. Knitterstoffe, gro√üfl√§chige Muster und leuchtende Farben gelten als Tabu und modische Farben kommen eher in Accessoires als kleiner Blickfang zum Einsatz. Insbesondere in B√ľrojobs gilt: Frauen wirken in Blazern besonders seri√∂s, Herren in Sakkos bzw. Anz√ľgen. Mit hochwertigen Stoffen, einem perfekten (ggf. vom Schneider angepassten) Sitz und dezenten Farben z. B. in dunkleren Blau- und Graut√∂nen sind Sie gerade bei Anz√ľgen auf der sicheren Seite.

Dos und Don’ts f√ľr Herren

Auch wenn sommerliche Temperaturen zu kurzen Hosen, kurz√§rmeligen Hemden und Sandalen oder Flip-Flops verleiten: Typische Sommer- und Strandkleidung ist im Office und bei Bewerbungsgespr√§chen tabu. Selbst im Hochsommer tragen stilsichere Herren im B√ľro und zu formalen Anl√§ssen Hemd, Krawatte, Anzug sowie ein gepflegtes Paar Lederschuhe mit farblich passenden, nicht zu kurzen Socken. F√ľr eine sommerliche Note und Wohlbefinden sorgen nat√ľrliche, atmungsaktive Stoffe (z.B. mit Seiden- oder Leinenanteil) und sommerliche, aber nicht zu auff√§llige Farben und Muster (z.B. Taubenblau, dezentes Punktemuster).

Dos und Don’ts f√ľr Damen

F√ľr Damen gilt: So wenig nackte Haut wie m√∂glich, um seri√∂s zu wirken – selbst im Hochsommer. Transparente oder halbtransparente Oberteile sind damit ebenso tabu wie tiefe Ausschnitte und kurze R√∂cke oder Shorts. Zu sommerlichen Temperaturen passen dagegen seri√∂se Basics wie eine locker fallende Stoffhose aus nat√ľrlichen, atmungsaktiven Materialien (z. B. Baumwolle, Leinen, Seide), ein etwa knielanger, nicht zu enger Rock und ein locker fallendes Oberteil, das die Schultern bedeckt. Eine sommerliche Note erhalten Outfits mit wenigen, ausgew√§hlten Accessoires oder sommerlichen Farben (z. B. schmeichelnde Cremet√∂ne oder pastellige T√∂ne). √úbrigens: Nackte Beine gelten auch bei gro√üer Hitze als No-Go im Arbeitsleben – sie sollten zumindest mit einer Feinstrumpfhose bekleidet sein. Auch vorn offene Schuhe oder Sandalen werden oftmals als unpassend empfunden. In Sachen Schuhe gilt grunds√§tzlich: Vorn geschlossen, nicht zu hoch und nicht zu ausgefallen

Sonderfall Assessment-Center

Ein Assessment-Center stellt in Sachen Bewerbungsoutfits einen Sonderfall dar, da derartige Auswahlveranstaltungen oftmals √ľber mehrere Stunden oder sogar Tage gehen. Hier reicht ein Outfit in der Regel nicht aus, zumal sich Bewerber dabei zu verschiedenen Uhrzeiten unterschiedlichen Situationen stellen m√ľssen. Sinnvoll ist es hier, einige dezente, farblich zur√ľckhaltende Business-Basics mit verschiedenen Oberteilen und Accessoires zu variierenden Outfits zusammenzustellen. F√ľr informellere Zusammentreffen empfehlen sich Kleidungsst√ľcke, die dem Smart-Casual-Dresscode entsprechen. Hei√üt konkret: An sommerliche Temperaturen angepasste Outfits mit Hemd, Sakko und langer Stoffhose f√ľr Herren und sommerlich dezente Kleider in kniebedeckender L√§nge oder elegant lange, locker fallende Sommerkleidung f√ľr Damen.

 

 

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Erfolgreich im Vorstellungsgespr√§ch und Jobinterview: Das Standardwerk f√ľr F√ľhrungs- und Nachwuchskr√§fte (Whitebooks)

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