5 Fragen an Robin Fetten

Robin Fetten (22) ist frisch in die Selbstständigkeit gestartet und bestreitet neben seinem Jungunternehmer Dasein ein Maschinenbaustudium an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve. Sein Unternehmen, RTF Bikeparts, hat sich darauf spezialisiert hochwertige, gebrauchte Fahrradteile aus den Bereichen „Freeride/Downhill/Dirt“ über das WordWideWeb zu vermarkten, wobei Robin als aktiver Radsportler mit Rat & Tat bei der Auswahl zur Seite steht. Der Kunde steht im Fokus eines jeden Vorgangs und ist hier wirklich noch König.

Der erste Job – Wie gehe ich vor?

Das Abitur, Studium oder die Ausbildung neigt sich dem Ende entgegen? Das ist genau der richtige Zeitpunkt sich auf Jobsuche zu begeben falls der bisherige Vertrag des Ausbildungsbetriebs nicht verlängert wurde oder zuvor noch kein Arbeitsverhältnis eingegangen wurde.

Die meisten stehen dann zu diesem Zeitpunkt erstmal vor einem großen Berg an Fragen und den zu bewältigen ist garnicht so leicht. Was möchte ich genau machen? Für welche Position bin ich geeignet? In welcher Branche möchte ich gerne arbeiten? Bin ich bereit meinen Standort zu wechseln?

Wenn Ihnen etwas klarer ist was Sie genau suchen können Sie loslegen. Viele Jobangebote finden Bewerber auch auf Meine Stellenbörse. Sammeln Sie die Jobangebote die auf Ihre Suche zutreffen und bei denen Sie ein gutes Bauchgefühl haben. Dann kann die Bewerbung erstellt werden.

Hier sollten Sie viel Zeit und Mühe reinstecken, denn erfahrene Personaler sehen häufig auf einen Blick ob es ein Massenanschreiben ist oder der Bewerber sich wirklich für den Job interessiert. Erstellen Sie für jede Bewerbung ein eigenes Anschreiben und gehen Sie individuell auf die Anforderungen und die vorausgesetzten Kenntnisse der Stellenbeschreibung ein. Sollte Ihr Profil nicht 100%ig auf die Ausschreibung passen lassen Sie sich nicht unterkriegen und zeigen Sie, dass Sie geeignet für den Job sind.

Überprüfen Sie alles genauestens, Adresse, Anrede und ausgeschriebene Position, häufig passieren hier Fehler die zu einer Absage führen. Lassen Sie sich Zeit mit Ihren Unterlagen und gehen Sie akribisch vor, denn nicht die erste Bewerbung bekommt den Job sondern die Beste!

Wenn Sie sich unsicher sein sollten und vielleicht etwas Hilfe benötigen oder einfach noch ein paar Tipps lesen möchten, die die Bewerbung besser machen finden Sie bei MeineStellenbörse.de neben den Stellenangeboten Expertentipps die Ihnen das Bewerben leichter machen.

Wenn Ihre Bewerbung fertig ist lassen Sie diese nochmal von jemand gegenchecken, denn oft fällt einem Außenstehenden nochmals mehr auf als einem selber. Danach können Sie Bewerbung mit gutem Gewissen abschicken.

5 Fragen an Franziska Meuser

Franziska Meuser hat gerade ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau erfolgreich abgeschlossen. In einem 4 ½ Sterne Hotel hat sie 3 Jahre lang in alle Abteilungen Einblicke erlangt und setzt diese momentan für 3 Monate in einem Londoner Hotel um. Bei uns berichtet sie von ihren Erfahrungen und Eindrücken aus ihrer Ausbildungszeit.

 

 

1.   Welche Eigenschaften sollte man mitbringen, wenn man sich für eine Ausbildung als Hotelfachmann/-frau entscheidet?

Es gibt ein paar Eigenschaften die man unbedingt haben sollte um geeignet für so eine Ausbildung zu sein. Zum einem muss man ein hohes Maß an Flexibilität mitbringen, da durch Schichtdienst, Events und andere Dinge ein fester Arbeitsplan nicht möglich ist. Zum anderen ist es selbstverständlich, dass man auf Grund des Umgangs mit Kunden Freundlichkeit, Kommunikationsfreudigkeit und ein sicheres Auftreten haben sollte und, besonders wichtig, diese auch nicht bei etwas schwierigeren Kunden verliert.

Ebenso wichtig ist ein gepflegtes Erscheinungsbild. Da es im Hotel immer mal wieder zu stressigen und hektischen Situationen kommen kann sollte man doch recht belastbar sein und auch in solchen Momenten ruhig bleiben.

2.  Was für Aufgaben hat man als Hotelfachkraft zu erledigen?

Als Hotelfachmann/-frau ist man für den reibungslosen Ablauf im gesamten Hotel verantwortlich. Während der Ausbildung lernt man die internen Abläufe kennen, indem man für mehrere Monate, in der Regel 3-4, in eine Abteilung angelernt wird. Es gibt folgende Abteilungen: Bar, Restaurant, Bankett, Küche, Stewarding (Spülküche), Rezeption, Technik, Housekeeping, Materialwirtschaft also die Bestellung und Annahme von Materialien plus Lagerverwaltung. Außerdem gibt es noch verschiedene Bereiche im Büro wie Personal, Buchhaltung, Reservierung, Veranstaltung, Verkauf und Marketing und Direktion. Die Aufgaben sind sehr breit gefächert. Angefangen beim servieren von Speisen und Getränken über Cocktails zusammen stellen, Zimmer reinigen, kleine Speisen in der Küche zubereiten, Veranstaltungen betreuen, Gäste ein- und auschecken bis hin zu administrativen Aufgaben.

3.  Welcher Bereich hat Ihnen während Ihrer Ausbildung am besten und welcher am schlechtesten gefallen und warum?

Am besten gefällt mir der Bereich Front Office(Rezeption), da einem dort, meiner Meinung nach, geistig mehr abverlangt wird als in manchen anderen Abteilungen. Außerdem macht es mir sehr viel Spaß mit internationalen Gästen umzugehen und es gibt immer wieder neue Herausforderungen und Situationen in denen einem Kreativität abverlangt wird. Der Bereich Stewarding hat mir weniger gefallen, da man in dieser Zeit keinen Kontakt zu den Gästen hat, man ist den ganzen Tag mit Spülen der verschmutzen Teller und Schüsseln, sowie mit dem Sortieren der sauberen Geschirrteile beschäftigt. Diese Aufgaben erfordern jedoch einen hohen körperlichen Einsatz.

4.  Wie sehen die Perspektiven nach der Ausbildung, z.B. in der Jobsuche aus? Was für Möglichkeiten hat man?

Nach der Ausbildung stehen einem alle Türen offen. Sowohl in der Gastronomie kann man überall arbeiten aber auch in großen Autohäusern, bei Anwälten an der Rezeption oder als Sekretärin findet man immer einen Platz. Aber nicht nur Deutschland sondern die ganze Welt steht einem offen. Dadurch, dass es diese Ausbildung nur in Deutschland, der Schweiz und in Österreich gibt, werden Hotelfachleute überall anders mit Kusshand als echte „Allroundtalente“ genommen.

5.   Gibt es spannende Weiterbildungen die man zusätzlich zur Ausbildung anknüpfen kann?

Für jeden einzelnen Bereich gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten durch zum Beispiel die IHK oder Abendschulen. Den Fachwirt kann man an einer Fachhochschule innerhalb von 2 Jahren erzielen. Des Weiteren gibt es viele sogenannte Hotelfachschulen wo man schulisch  speziell auf bestimmte Bereiche spezialisiert und ausgebildet wird. Hat man die 11. Klasse erfolgreich abgeschlossen kann man nach der Ausbildung sogar fachbezogen studieren. Aber auch ein Managerposten innerhalb und außerhalb der Gastronomie kann mit wenigen Schulungen erlangt werden. Mit der abgeschlossenen Ausbildung kann man folgende Studiengänge besuchen: Marketing, Hotel Management, Touristik, Eventmanagement, Personalwesen und BWL. Außerdem kann man noch etwas speziellere Weiterbildungsmaßnahmen machen wie z.B. zum Sommelier, also einem Weinkenner, oder Barista, jemanden der Erxperte in Sachen Kaffee ist.

Erfolgreich bewerben – So geht´s

Wollen Sie sich endlich erfolgreich bewerben?

Wir können Ihnen zeigen, wie es geht. Wir helfen Ihnen gerne dabei, Bewerbungen zu erstellen, die sich von den allseits bekannten Massenbewerbungen unterscheiden.

 

Worauf Sie bei einer Bewerbung achten sollten

Damit eine Bewerbung erfolgreich ist, sollte sie sich von den Bewerbungen anderer Bewerber unterscheiden. Nutzen Sie allerdings kostenlose Bewerbungsmuster aus dem Internet, kann es passieren, dass andere Bewerber diese auch nutzen und die Bewerbungen dieser, Ihrer eigenen Bewerbung sehr ähnlich ist. Auf einen Personalchef macht es keinen guten Eindruck, wenn eine Vielzahl von Bewerbungen wie abgeschrieben wirken. Es ist immer besser, wenn Sie sich mit einer Bewerbung bewerben, die einzigartig ist und keiner anderen Bewerbung von Mitbewerbern gleicht. Sie sollten daher von kostenlosen, vorgefertigten Bewerbungsmustern Abstand nehmen und individuelle Bewerbungsschreiben vorziehen. Auf unserer Webseite können Sie individuelle Bewerbungsmuster finden, die nicht kostenlos verteilt und für die breite Masse der Bewerber zugänglich sind. Unsere Bewerbungsmuster sind in Zusammenarbeit mit Experten entstanden, die in Personalabteilungen aktiv tätig sind. Bei diesen Bewerbungsmustern können Sie sich sicher sein, dass Sie den Erwartungen der Personalchefs genau entsprechen und das gewünschte Format besitzen. Steigern Sie Ihre Bewerbungschancen, indem Sie ein Bewerbungsmuster benutzen, das dass Interesse an Ihrer Person erhöht.

So können Sie sich schnell und sicher bewerben

Wir haben unsere Bewerbungsmuster so gestaltet, dass sie von Ihnen schnell und komfortabel genutzt werden können. Innerhalb weniger Minuten haben Sie das passende Bewerbungsmuster so personalisiert, dass Sie es für Ihre Bewerbung nutzen können. Drucken Sie es sich aus, wenn Sie Ihre Bewerbungsmappe per Post versenden, oder nutzen Sie es gleich online, wenn eine Onlinebewerbung verlangt wird. Sie werden sicherlich mit einer derartigen Bewerbung einen guten Eindruck machen und Ihre Chancen auf eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erfolgreich steigern. Wichtig ist, dass Sie sich mit Ihrer Bewerbung von anderen Bewerbungen abheben, und die Neugier der Personaler auf sich ziehen.

 

Mehr Info´s gibt es hier: www.bewerbung-experte.de

5 Fragen an Ali Yildirim

Diplom-Kaufmann Ali Yildirim ist Gründer und Geschäftsführer der CoboCards GmbH, einem vom Bund und der EU geförderten Projekt aus dem Bereich E-Learning. Er spricht vier Sprachen und hat vor Gründung seines Start-Ups als Unternehmensberater in den Niederlanden, in Spanien und auf Jersey gearbeitet.

 

 

1. Was zeichnet einen guten Geschäftsführer Ihrer Meinung nach aus?

Einen guten Geschäftsführer zeichnet ein gutes Projektmanagement und Führungsqualitäten aus. Denn nichts anderes ist eine Existenzgründung: Das Managen vieler kleinerer Projekte mit einem vorgebenen Budget und dem dazugehörigen Personal. Ein Geschäftsführer, der zugleich ein guter Projektmanager ist weiß, Projekte zu überwachen, Krisen zu bewältigen und das Projekt zu einem Abschluss zu bringen. Meine Erfahrung zeigt, dass kreativ veranlagte Menschen, also Menschen, die etwas produzieren, eher ungeeignet für diese Position sind. Dagegen sind Menschen mit Organisationstalent eher für die Geschäftsführung eines Start-Ups geeignet.

2. Was waren bei der Gründung Ihres Unternehmens die größten Herausforderungen? 

Die größte Herausforderung war es sicherlich, gerade das nähere Umfeld von der Idee und dem Potenzial des Vorhabens zu überzeugen. Hiernach spielte sicherlich die Finanzierung des Projekts eine wichtige Rolle, die bei uns zunächst durch ein Exist-Stipendium gewährleistet wurde. Nach Einführung der Pro-Version konnten wir uns dann mit den Einnahmen selbst finanzieren.

3. Was würden Sie anderen zukünftigen Geschäftsführern an Tipps auf den Weg geben?

Nun zunächst einmal würde ich ihnen raten, den Boden unter den Füßen nicht zu verlieren. Sich Geschäftsführer oder CEO zu nennen, ist kein großer Akt. Wie einer zu arbeiten dagegen schon. Ich habe einige Gründer kennengelernt, die sich gleich als „Ich bin der CEO von …“ vorgestellt haben und dies als eine Errungenschaft sahen. Weiterhin würde ich ihnen das Networking sehr ans Herz legen. Ob mit Partnern oder mit Kunden. Denn auch in großen Konzernen treffen Menschen Entscheidungen. Daher ist das persönliche Networking auch über Social Media Kanäle sehr wichtig.

4. Wie können sich vor allem auch junge Geschäftsführer in ihrer Position einfinden und sich Respekt verschaffen?

Respekt verschafft sich derjenige, der auch respektvoll mit anderen umgeht. Mitarbeitern muss man das Gefühl geben, dass sie Spezialisten in den bestimmten Bereichen sind. Ein Geschäftsführer muss nicht alles können, aber von allem verstehen. Er muss intern vermitteln, dass er der Konzertchef ist, der als Generalist alle Fäden und die Verantwortung in den Händen hält. Das kann mal bedeuten, dass er Mitarbeitern mehr die Zügel überlässt, mal aber auch, dass er auf den Tisch haut und eine Entscheidung trifft. Endlosdiskussionen bringen das Unternehmen nicht weiter.

5. Sind Ihrer Meinung nach „Seniors“ oder „Juniors“ die besseren Geschäftsführer?

Das kann man natürlich nicht so pauschal beantworten. Der Vorteil der „Seniors“ ist, dass sie über eine gewisse Erfahrung und Ruhe verfügen, die „Juniors“ dagegen noch aufbauen müssen. Der Nachteil der „Seniors“ ist, dass sie z.T. betriebsblind und nicht mehr auf dem neuesten Stand sind. Das „so haben wir das immer gemacht“ ist ihnen oft ein Verhängnis. Dabei haben sich die Zeiten geändert. Im Informationszeitalter müssen Daten viel schneller verarbeitet und Entscheidungen viel schneller getroffen. Hier liegen eher die Stärken der „Juniors“.