Pflegeberufe als sichere Jobs der Zukunft

Angesichts des aktuellen Personalmangels in der Pflege hat Gesundheitsministerin Melanie Huml erst heute einen Ausbildungsfond des Bundes f√ľr die Branche vorgeschlagen. Dieser soll es Betrieben erm√∂glichen, mehr junge Menschen f√ľr die Berufe der Alten-, Kinder- und Krankenpflege auszubilden und dabei ad√§quat zu entlohnen. Wird die Pflegebranche damit f√ľr die Zukunft wieder attraktiver?

Pflegeberufe bieten Sicherheit

Der Weg in die Pflegebranche verspricht jungen Auszubildenden eine abgesicherte Zukunft. Der Anteil der unter 20-J√§hrigen wird bis 2060 von 18,2 auf 15,7 Prozent zur√ľckgehen, gleichzeitig steigt der Anteil der √ľber 60-J√§hrigen um enorme 13 Prozent. Vor allem die Altenpflege ist ein dementsprechend wachsender Sektor, der schon heute mit einem Mangel an Fachkr√§ften zu k√§mpfen hat und h√§nderingend Nachwuchs sucht. Wer sich f√ľr eine Ausbildung in diesem Bereich entscheidet, kann sich somit fast sicher sein, ein Leben lang nicht mehr in Job-Not zu geraten. Als Pflegekraft arbeiten Sie au√üerdem t√§glich mit den verschiedensten Menschen zusammen. Deswegen werden besonders herzliche Menschen mit Kommunikationsst√§rke und Einf√ľhlungsverm√∂gen in diesem Bereich gesucht. F√ľr Schulabsolventen, die hier Ihre St√§rken sehen, lohnt es sich, einen genauen Blick auf die Berufsm√∂glichkeiten in der Pflegebranche zu werfen.

Pflegeberufe im √úberblick.

Die Auswahlm√∂glichkeiten an Ausbildungsberufen in der Pflegebranche sind vielf√§ltig. Neben der Altenpflege, sind auch die Kinder-, Kranken- und Heilerziehungspflege wachsende Berufszweige. Jobangebote f√ľr Pflegebereiche finden Sie mittlerweile in jeder gut aufgestellten Jobb√∂rse. H√§ufig lohnt es sich, die hier aufgef√ľhrten Betriebe direkt auf Ausbildungsm√∂glichkeiten anzusprechen, sollten auf den Webseiten keine Stellen ausgeschrieben sein. Dar√ľber hinaus sind die Weiterbildungsm√∂glichkeiten im Pflegebereich so vielf√§ltig, wie die Berufe selber. Wenn es Sie abschreckt, ein lebenlang am Krankenbett zu arbeiten, sollten Sie sich auch in diesem Bereich genau informieren. Fortbildungskurse und Online-Studieng√§nge bieten die Chance, sich im Alter im Pflegebereich weiterzubilden und so in einen B√ľrojob zu wechseln, wenn die k√∂rperliche Belastung zu gro√ü wird. Trotzdem soll an dieser Stelle noch einmal deutlich gesagt werden, dass Berufe in der Pflegebranche eine gro√üe Herausforderung sind, sowohl psychisch als auch physisch.

Wer sich f√ľr eine Karriere im Pflegebereich entscheidet, sollte sich diesen Anstrengungen bewusst sein. F√ľr Schulabsolventen lohnt sich deswegen auch h√§ufig ein freiwilliges soziales Jahr um zu √ľberpr√ľfen, ob man den Anforderungen wirklich gerecht werden kann und au√üerdem Spa√ü am Pflegeberuf findet.

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