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Wie werde ich: Gebäudetechniker?

Die Arbeit des Gebäudetechnikers ist ein Berufsbild aus der Versorgungstechnik. Unter dem Begriff der Versorgungstechnik werden alle technischen Maßnahmen zusammengefasst, die in Räumen, Gebäuden, Betriebsstätten und Einrichtungen der energetischen und stofflichen Versorgung und der Entsorgung aller Abfallprodukte dienen.

Gebäudetechniker sind Fachmänner in den Bereichen Heizung, Klima, Kälte, Sanitär, Elektro und Lüftungsbau. Diese Arbeiten können sowohl industrielle Großprojekte als auch Aufträge in Ein- oder Mehrfamilienhäusern sein.

Im Bereich der Gebäudetechnik gibt es neben Ausbildungsberufen mittlerweile auch Studiengänge. Im Studiengang „Energie- und Gebäudetechnik“ der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften erhalten Sie beispielsweise eine breit aufgestellte praxisorientierte Ausbildung. Die gelehrten Fachgebiete sind Energie- und Kältetechnik, Heizungs- und Klimatechnik, Gas- und Wasserversorgung, Elektrizitätsversorgung, sowie die dazugehörigen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der Fokus auf den Bereich der rationellen Energieverwendung und des Einsatzes regenerativer Energiequellen steigt in der Weiterentwicklung des Studienganges. Denn Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind in der Branche der Versorgungstechnik an Bedeutung gewinnende Bereiche.
Für den Beruf ist ein gewisses Grundtalent in mathematischen, natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern förderlich. Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist der Arbeitsalltag abwechslungsreich.

Ein Gebäudetechniker Stellenangebot finden Sie sowohl auf den Websites der renommierten Jobbörsen, als auch auf Homepages, die sich auf die Technikbranche spezialisiert haben. Der Einstieg in die Branche ist sowohl nach der Ausbildung, als auch nach dem Studium oder durch einen Quereinstieg möglich. Wie mittlerweile in nahezu allen Bereichen ist eine Anstellung sowohl direkt bei einer Firma als auch bei einer Zeitarbeitsagentur möglich.
Das Berufsbild bietet die Chance einer soliden Branche mit einem stabilen Nachfragermarkt. Der Job des Gebäudetechnikers verspricht deswegen für Schulabsolventen aber auch für Interessenten von Umschulungen vielversprechende Aussichten auf unbefristete Anstellungen in dem Beruf. Anschließend ist auch das Weiterbildungs- und Fortbildungsangebot der Seite vielfältig, sodass Eintönigkeit im Beruf vermieden werden kann.

Die Branche der Versorgungstechnik ist somit ein häufig vernachlässigter Berufszweig, welcher jedoch zu Unrecht unterschätzt wird, da die Stellenangebote vielseitig und spannend sind.

Erfolgreich bewerben in der Gastronomiebranche

Das Schalten von Stellenanzeigen in Zeitschriften oder Zeitungen wird immer weniger genutzt. Genauso gehen auch Bewerber immer häufiger online und nicht in Print-Medien auf Stellensuche. Aus diesem Grund wird jedoch auch das Angebot an Online-Jobbörsen immer vielseitiger und damit leider auch unübersichtlicher. Deswegen ist es ratsam, neben den großen und allseits bekannten Jobbörsen Plattformen zu nutzen, die sich exklusiv auf Ihre Branche spezialisiert haben.

Der Vorteil solcher branchenspezialisierten Jobbörsen liegt auf der Hand: Statt sich durch etliche Stellenanzeigen von Unternehmen zu klicken, die für Sie weder relevant noch interessant sind und Zeit mit der Vorauswahl verschwenden zu müssen, finden Sie hier eine von vorneherein auf Ihre Interessen ausgerichtete Auswahl.
Darüber hinaus sind die Betreiber der Seite häufig ebenfalls Spezialisten der Branche und können Ihnen dementsprechend mit ihrem Expertenrat bei der Erstellung Ihrer Bewerbung zur Seite stehen.

Die Seite www.falstaffjobs.com hat sich beispielsweise auf den Gastronomiebereich Österreichs spezialisiert. Hier finden Sie Stellenangebote renommierter Arbeitgeber der Branche. Die Jobbörse hat sich mittlerweile im Gastronomiebereich etabliert, weswegen die meisten Arbeitgeber der Branche Ihrer Anzeigen hier schalten. Das Stellenangebot ist somit vielseitig und groß, jedoch trotzdem hochwertig. Arbeitgeber wie Hotel Sacher, Palais Coburg oder das Hotel Bristol gehören zu dem attraktiven Netzwerk von falstaffjobs. Sie haben auf der Plattform die Möglichkeit Ihre Bewerbungsmappe zusammenzustellen und für Arbeitgeber sichtbar zu präsentieren. Dadurch werden Arbeitgeber von alleine auf Ihre Bewerbung aufmerksam.
Dabei müssen Sie den Großteil der Arbeit noch nicht einmal selbst übernehmen:  Sie müssen lediglich Ihr persönliches Bewerberprofil anlegen und Ihre Vorstellung von bis zu drei Traumjobs eintragen. Falstaffjobs nutzt diese Angaben, um Ihre individuelle Bewerbungsmappe mit all Ihren Zeugnissen und Dokumenten zu erstellen.
Außerdem hilft Ihnen die Jobbörse dabei, Ihren eigenen Wert einzuschätzen. Sie können vertraulich Ihren Gehaltswunsch angeben und das Portal sucht speziell Angebote, die sich in diesem Bereich bewegen. Auch spezielle Wünsche nach Unterkunft, Verpflegung und Fortbildungsmöglichkeiten durch den Arbeitgeber können Sie vertraulich angeben und das Portal berücksichtigt diese bei der Auswahl potentieller Arbeitgeber.

Damit erhalten Sie Stellenangebote wie maßgeschneidert direkt in Ihrem E-Mail-Postfach und die Zeitverschwendung durch langes Suchen nach passenden Angeboten im Jobbörsen-Dschungel hat endlich ein Ende.

5 Fragen an: Dagmar Vogler-Holzmann

Dagmar Vogler-Holzmann arbeitet als pädagogische Fachkraft in einer großen bayerischen Stiftung im Rahmen der beruflichen Bildung junger Erwachsener. Es gehört zu ihren täglichen Aufgaben, die Fähigkeiten von Menschen einschätzen zu können und maßgeblich zu fördern. Seit 2007 unterstützt sie mit ihrer Firma „Abenteuer-Bewerbung.de“ selbstständig Schüler, Studenten, Facharbeiter und Akademiker erfolgreich bei ihrer Stellensuche. Abenteuer Bewerbung hat seinen Namen aufgrund der inneren Einstellung, die ein Bewerber haben sollte, wenn er sich auf die „Jagd nach einem  Job“ macht. Eine Bewerbung ist ein Abenteuer, der Bewerber ist der Jäger und sein Job ist die Beute. Wir alle sind Jäger- seit Urzeiten ! Nicht zögern, nicht zaudern- jagen!
Wenn Sie noch mehr Fragen an Dagmar Vogler-Holzmann haben, können Sie sie über abenteuerbewerbung@web.de gerne kontaktieren!

1. Welche Voraussetzungen sind ideal bei einem Bewerber ?

Die idealen Voraussetzungen bei einem Bewerber sind eine gute Selbstwahrnehmung und kritisches Denken, gepaart mit ein wenig Kreativität. Wer diese drei Eigenschaften in den Bewerbungsprozess einbringen kann, hat schon fast gewonnen. Sehr oft entstehen unstimmige Bewerbungen durch eine Über- oder Unterschätzung des eigenen Könnens und der eigenen Ausstrahlung, kritisches Denken hilft, die eigenen Möglichkeiten gut abschätzen zu können, sowohl nach unten als auch nach oben, denn viele Menschen – Überraschung!-  schätzen ihre Fähigkeiten und Erfahrungen viel zu gering ein ! Ein Schuss Kreativität und assoziatives Denken unterstützt eine individuelle Bewerbung und beleuchtet die eigene Aussage aus verschiedenen Gesichtspunkten- eine Bewerbung bekommt ein Gesicht.

Tip: Mit verschiedenen Freunden und Verwandten sprechen, deren Urteil sie vertrauen, und die Ihre verschiedenen Facetten kennen. Eventuell auch einen professionellen Coach hinzuziehen, es kann sich lohnen ! Gedankenspiele, Brainstorming und das Durchspielen von Alternativen unterstützt das Gefühl für die eigene Vielfältigkeit und erhöht die Möglichkeiten eine Tätigkeit zu finden, die wirklich ihren Interessen entspricht, denn nur dann werden Sie wirklich erfolgreich und glücklich sein in ihrem Job.

 

2. Von Bewerbern wird immer wieder verlangt, dass ihre Bewerbungsunterlagen individuell gestaltet werden sollten – Wie viel Individualität ist bei den zahlreichen Bewerbungstipps und –ideen, die es bereits gibt überhaupt noch möglich?

Tipps sind eben nur Tipps und weisen lediglich auf Möglichkeiten hin, die der Bewerber dann adaptieren kann. Individualisierende Maßnahmen beziehen sich jedoch nicht nur auf gestaltende Elemente, sondern- und vor allen Dingen- auf Authentizität. Begreift man „individuell = authentisch“ kann man davon ausgehen, dass die Möglichkeiten unerschöpflich sind, denn wir alle sind „individuell“ und können „authentisch“ sein. Dem Inhalt nach gleicht keine Bewerbung einer anderen, solange wir nicht „standarisiert“ vorgehen. Individuelle Bewerbungen zu erstellen ist kein Hexenwerk, wenn sie authentisch und kreativ sind. Wer Individualität mit möglichst phantasievoller Gestaltung gleichsetzt, und die persönliche Aussage zur Kompetenz vernachlässigt, fährt bei den meisten Arbeitgebern schlechter. Aussage kommt in jedem Fall vor Gestaltung. Grundsätzlich in der Gestaltungsfrage eher zurückhaltend sein, wenn es sich nicht um ausgesprochen „kreative“ Berufe handelt. Schlechtes Design oder ein Übermaß an Design wird negativer bewertet als eine schlichte, aber ordentliche und harmonisch wirkende Bewerbung.

 

3. Wie viel Zeit sollten Bewerber in die Erstellung Ihrer Unterlagen investieren?

In einer Bewerbung zeichnen wir ein Bild, das der zukünftige Arbeitgeber von uns haben soll. Wir bleiben selbstverständlich bei der Wahrheit, jedoch gestalten wir die Bewerbung geschickt und setzen unsere zweifelsfrei vorhandenen Fähigkeiten ins rechte Licht. In einer Bewerbung fertige ich umfassende Informationen über meine Person an, die ich dann wieder und wieder „filtriere“ und bis zur Substanz „reduziere“, um meinen zukünftigen Arbeitgeber in kurzer Zeit davon zu überzeugen, dass hier die Bewerbung einer Person vorliegt, die es sich lohnt, kennenzulernen. Es ist klar, dass dieser Prozess nicht in zwei Stunden abgeschlossen sein kann. Sicherlich ist es schwierig, eine exakte Zeit zu nennen, jedoch rechne ich zwischen 5 und 10 Stunden für eine Bewerbung, die dann anschließend je nach Arbeitgeber immer wieder individualisiert wird und dabei jeweils 1-2 Stunden zusätzliche Arbeit erfordern kann. Ich arbeite mit meinen Kunden solange an einer Bewerbung, bis sie absolut optimal ist, und keine Fragen offenlässt, dann ist sie vorläufig „fertig“ , denn das Leben schreitet voran, und es kann sich jeden Tag etwas tun, was in der Bewerbung neu aufgenommen werden sollte ( Kurse, Fortbildungen etc.).

 

4. Berufseinsteiger, Neuorientierte, Wieder- und Quereinsteiger – Muss jede Bewerbergruppe auf andere Punkte bei der Bewerbung achten?

Grundsätzlich sind mir keine grundlegend anderen Regeln für Einsteiger/Umsteiger/Wiedereinsteiger bekannt. Für sie gelten genau die gleichen Basisregeln der Bewerbung, wie für die meisten Bewerber. Zuerst steht die Analyse: Wo stehe ich ? dann die Überlegung: Wo möchte ich hin ? Haben sie diese Bestandsaufnahme vollzogen,  geht es bei  dem Personenkreis der Quereinsteiger/Umsteiger in erhöhtem Maß um das WARUM des Branchenwechsels. Umsteiger punkten mit klarer Motivation und Erfahrungen zum Fachgebietswechsel, der Arbeitgeber sollte sehen können, wo der Vorteil liegt, eine „fachfremde“ Person einzustellen ( das kann durchaus von Vorteil sein, denn die Person bringt wertvolle Erfahrungen aus ihrem Bereich mit und ist gleichzeitig motiviert, sich Neues anzueignen). Berufseinsteiger punkten mit ihrer in der Ausbildung gewonnen Kompetenz und / oder mit weiteren Erfahrungen z.B. durch Auslandsaufenthalte oder je nach Beruf auch mal durch sozial engagiertes Handeln.

Wichtig ist dem Arbeitgeber zu vermitteln, das das Anliegen zum Wechsel ernst gemeint ist und einen fachlichen Hintergrund hat, man sollte vermitteln, dass man für seine Sache „brennt“ und nicht nur „lauwarm vor sich hin lodert“ oder eventuell nur deswegen wiedereinsteigt, um das monatliche familiäre Budget zu erhöhen, verständlich- aber kein Grund, der einen Arbeitgeber motiviert, sich eine Wiedereinsteigerin anzuschauen.

 

5. Worauf müssen vor allem Frauen, die einen Wiedereinstieg nach der Babypause planen bei ihrer Bewerbung den Fokus legen?

Zu mir kommen u.a. Frauen, die nach einer Familienzeit von 10 Jahren einen Neueinstieg in das Berufsleben wünschen. Auch hier gilt erst mal wieder die „interne Checkliste“, was kann die Bewerberin, und welchen Beruf / Tätigkeit möchte sie ausüben. Bei sehr qualifizierter Tätigkeit kann eine berufliche Auszeit von 10 Jahren eine große Rolle spielen, bei anderen Berufen ist das in einem geringeren Ausmaß der Fall. Die Bewerberin sollte deutlich machen, was sie in den 10 Jahren der Kindererziehung realisiert hat, manche Frau hat in dieser Zeit Nebenjobs ausgeübt, neue messbare Fähigkeiten entwickelt, Kurse besucht und/oder ihre Kenntnisse theoretisch vertieft, das ist von großem Vorteil. Grundsätzlich sollte die Bewerberin zu ihrer Familienzeit „stehen“, und diese darzustellen wissen, keinesfalls sollte sie damit verschämt hinter dem Berg halten. Ich erlebe immer wieder, dass Frauen sich dafür  schämen und sich als unattraktiv für den Arbeitsmarkt empfinden. Hier gilt es in jedem Fall mit mehr Selbstbewusstsein aufzutreten. Eine Bewerberin mit Kindern und einem guten sozialen Umfeld hat einer jungen Frau ohne Kinder manchmal einiges an Kenntnissen und Fähigkeiten voraus. Sicherlich ist es auch sinnvoll, die zeitlichen und persönlichen Möglichkeiten der Bewerberin abzuklopfen, damit der neue Beruf auch langfristig und mit Freude ausgeübt werden kann.