Gastbeitrag Gastbeitrag 11. Oktober 2016

Wenn die Worte fehlen – Teil 4: Erfolgreich im „Globalen Spiel“: Becoming a Global Player

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Es war einmal, da gab es keinen globalen Markt und nur große Konzerne „spielten“ auf internationaler Ebene. Aber genau wie im Märchen ist diese Zeit vergangen.  Jede Branche, jeder Bereich ist mittlerweile global. Die Märkte sind eng zusammengeschlossen.  Betriebe jeder Größe müssen sich mit der Globalisierung anfreunden, denn wer in diesem „Spiel“ nicht mitspielt kann nicht zu den Gewinnern gehören.  Und wer will schon Verlierer sein?

Was sind eigentlich die Spielregeln auf globaler Ebene und wer spielt mit?  Wie werden Unternehmen und deren Mitarbeiter zu erfolgreichen „Spielern“?  Welche neuen Anforderungen und Möglichkeiten resultieren aus diesem globalen „Spiel“?

Selbstverständlich bleibt Fachkompetenz eine Grundvoraussetzung.  Wesentlich ist jedoch, dass die Möglichkeit existiert, sowohl die eigene Fachkompetenz als auch die Kompetenzen des Unternehmens überzeugend darzustellen.  Diese Überzeugungsarbeit kann nur im Gespräch, durch gute Kommunikation, erfolgen.

Um diese Ziele zu erreichen sind angemessene Sprach- und interkulturelle Kompetenzen unabdingbar.

Zu viele Menschen treten immer noch unvorbereitet, belastet mit Vorurteilen, falschen Vorstellungen und fehlender Sprachkompetenz, aufs internationale Parkett.  „Das wird schon gutgehen“.  „Das klappt schon“ sind die Aussagen mit denen sich in diesen Situationen Trost gespendet wird.  Wenn der resultierende, gewissermaßen unausweichliche, Misserfolg eintritt, ist das dann lediglich nur die Bestätigung, dass der internationale Markt „schwierig“ und Menschen aus anderen Ländern oft „komisch“ sind.  Das eigene Selbstwertgefühl leidet, Karrieren werden geknickt, Unternehmen werden geschädigt.

Gefährlich ist, wenn unvorbereitete Mitarbeiter in einem für sie fremden Umfeld, in einer Sprache die sie nicht genügend beherrschen, erfolgreiche Geschäfte tätigen sollen. Die resultierende Belastung für Mensch und Unternehmen ist gewaltig, Bruchlandungen sind regelrecht vorprogrammiert.

Daher ist die wichtigste Spielregel für internationale Aufgaben:

Vor dem Einsatz müssen Mitarbeiter sorgfältig ausgewählt und fachkundig vorbereitet sein.  Fachliches Können alleine reicht nicht aus, Mitarbeiter mit internationalen Kontakten müssen auch sprachlich und interkulturell fit sein.

Die Wichtigkeit sozialer Kompetenzen darf nicht unterschätzt werden!  Gleiches gilt für die Auswirkungen fehlender oder falscher Wahrnehmung von sprachlichen Nuancen.

Erfolgreiche „Spieler“ auf internationalem Parkett sind Unternehmen, die ihre Hausaufgaben machen und ihre Mitarbeiter gut für diese Aufgaben vorbereiten.  Es ist wesentlich einfacher, stressfreier und kostensparender, sich gut auf neue Herausforderungen vorzubereiten als nachträgliche Schadensbegrenzung durchführen zu müssen.

Unabhängig von Unternehmensgröße oder Gebiet gilt:  Wer sich fürs Globale gut vorbereitet und auf seine internationalen Geschäftspartner kompetent eingeht, wird keinen Schiffbruch erleiden.

Im nächsten Artikel geht es weiter mit: Wie lange dauert es?  Bis ich Englisch (oder eine andere Fremdsprache) richtig kann….

Vorheriger Artikel: Wenn Worte Fehlen Teil 3

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Gastbeitrag Gastbeitrag von: Patricia Hinsen
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