Wenn die Worte fehlen – Teil 4: Erfolgreich im „Globalen Spiel“: Becoming a Global Player

Es war einmal, da gab es keinen globalen Markt und nur gro√üe Konzerne „spielten“ auf internationaler Ebene. Aber genau wie im M√§rchen ist diese Zeit vergangen.¬† Jede Branche, jeder Bereich ist mittlerweile global. Die M√§rkte sind eng zusammengeschlossen.¬† Betriebe jeder Gr√∂√üe m√ľssen sich mit der Globalisierung anfreunden, denn wer in diesem „Spiel“ nicht mitspielt kann nicht zu den Gewinnern geh√∂ren.¬† Und wer will schon Verlierer sein?

Was sind eigentlich die Spielregeln auf globaler Ebene und wer spielt mit?¬† Wie werden Unternehmen und deren Mitarbeiter zu erfolgreichen „Spielern“?¬† Welche neuen Anforderungen und M√∂glichkeiten resultieren aus diesem globalen „Spiel“?

Selbstverst√§ndlich bleibt Fachkompetenz eine Grundvoraussetzung.¬† Wesentlich ist jedoch, dass die M√∂glichkeit existiert, sowohl die eigene Fachkompetenz als auch die Kompetenzen des Unternehmens √ľberzeugend darzustellen.¬† Diese √úberzeugungsarbeit kann nur im Gespr√§ch, durch gute Kommunikation, erfolgen.

Um diese Ziele zu erreichen sind angemessene Sprach- und interkulturelle Kompetenzen unabdingbar.

Zu viele Menschen treten immer noch unvorbereitet, belastet mit Vorurteilen, falschen Vorstellungen und fehlender Sprachkompetenz, aufs internationale Parkett.¬† „Das wird schon gutgehen“.¬† „Das klappt schon“ sind die Aussagen mit denen sich in diesen Situationen Trost gespendet wird.¬† Wenn der resultierende, gewisserma√üen unausweichliche, Misserfolg eintritt, ist das dann lediglich nur die Best√§tigung, dass der internationale Markt „schwierig“ und Menschen aus anderen L√§ndern oft „komisch“ sind.¬† Das eigene Selbstwertgef√ľhl leidet, Karrieren werden geknickt, Unternehmen werden gesch√§digt.

Gef√§hrlich ist, wenn unvorbereitete Mitarbeiter in einem f√ľr sie fremden Umfeld, in einer Sprache die sie nicht gen√ľgend beherrschen, erfolgreiche Gesch√§fte t√§tigen sollen. Die resultierende Belastung f√ľr Mensch und Unternehmen ist gewaltig, Bruchlandungen sind regelrecht vorprogrammiert.

Daher ist die wichtigste Spielregel f√ľr internationale Aufgaben:

Vor dem Einsatz m√ľssen Mitarbeiter sorgf√§ltig ausgew√§hlt und fachkundig vorbereitet sein.¬† Fachliches K√∂nnen alleine reicht nicht aus, Mitarbeiter mit internationalen Kontakten m√ľssen auch sprachlich und interkulturell fit sein.

Die Wichtigkeit sozialer Kompetenzen darf nicht untersch√§tzt werden!¬† Gleiches gilt f√ľr die Auswirkungen fehlender oder falscher Wahrnehmung von sprachlichen Nuancen.

Erfolgreiche „Spieler“ auf internationalem Parkett sind Unternehmen, die ihre Hausaufgaben machen und ihre Mitarbeiter gut f√ľr diese Aufgaben vorbereiten.¬† Es ist wesentlich einfacher, stressfreier und kostensparender, sich gut auf neue Herausforderungen vorzubereiten als nachtr√§gliche Schadensbegrenzung durchf√ľhren zu m√ľssen.

Unabh√§ngig von Unternehmensgr√∂√üe oder Gebiet gilt:¬† Wer sich f√ľrs Globale gut vorbereitet und auf seine internationalen Gesch√§ftspartner kompetent eingeht, wird keinen Schiffbruch erleiden.

Im n√§chsten Artikel geht es weiter mit: Wie lange dauert es?¬† Bis ich Englisch (oder eine andere Fremdsprache) richtig kann….

Vorheriger Artikel: Wenn Worte Fehlen Teil 3

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