*** Hier dreht sich alles um das Thema Karriere & berufliches Vorankommen…

Karriere: 7 Tipps für den Aufstieg

Wer im Job erfolgreich sein will kommt nicht Drumherum Zeit zu investieren und das Vorgehen zu planen. Denn Erfolg kommt meistens nicht ganz von alleine und oftmals stecken viel harte Arbeit und Mühen hinter einer erfolgreichen Karriere. Durchhaltevermögen, Ehrgeiz, Durchsetzungsvermögen und Motivation sind die Grundsteine für den beruflichen Aufstieg und müssen mit den Jahren ausgebaut und verfeinert werden.

Was auf den ersten Moment vielleicht aussieht wie ein zähes und nervenaufreibendes Befangen, ist mit dem nötigen Willen gar nicht so schwer zu erreichen. Viele Tipps & Ratschläge stehen einem dabei zur Seite. Aber welche Tipps sollten Sie sich zu Herzen nehmen?

1. Setzen Sie sich klare Ziele

Was bedeutet „Karriere“ eigentlich für Sie und was möchten Sie erreichen? Haben Sie finanzielle Ansprüche oder möchten Sie eine ganz bestimmt Position bekleiden? Warum möchten Sie Karriere machen?
Werden Sie sich dieser Fragen bewusst. Denn erst, wenn Sie genaue Vorstellungen davon haben, was Sie erreichen möchten und worauf Sie hinarbeiten wollen, entwickeln Sie den nötigen Ehrgeiz um Ihre Ziele zu erreichen. Dabei sollten Sie aber darauf achten, dass diese Ziele stets präsent sind und nicht aus dem Blickfeld geraten.
Schreiben Sie ihre Erwartungen, Hoffnungen, Wünsche und Vorgehensweise detailliert auf und behalten Sie diese Liste während Ihres ganzen Werdegangs bei sich und passen Sie sie den entsprechenden Umständen an.

2. Was darf Ihre Karriere kosten?

Der wichtigste Faktor vorab: Wie ist es um Ihre finanzielle Situation gestellt und wie viel können Sie für die berufliche Umstellung investieren?
Eine berufliche Veränderung ist leider immer mit Kosten verbunden, die unbedingt mit eingeplant werden müssen. Informieren Sie sich, erstellen Sie eine Übersicht und kalkulieren Sie.

Der zweite Punkt bezieht sich auf die sozialen Gegebenheiten: Bei vielen Menschen geht die Karriere auf Kosten der Beziehung zum Partner, der eigenen Gesundheit oder Freizeit. Überlegen Sie sich, ob Sie wirklich bereit sind, solche Einbußen zuzulassen – Ist es das wirklich wert?

3. Reflektieren Sie sich selber

Reflektieren Sie, was Sie tun:

  • Wie sinnvoll war mein bisheriges Vorgehen?
  • Wie wirkungsvoll war mein bisheriges Vorgehen?
  • Bin ich ein Stück weiter nach vorne gekommen?
  • Habe ich einen unnötigen und/oder komplizierten Weg gewählt?
  • Habe ich meinen finanziellen Rahmen eingehalten?
  • Bin ich noch glücklich?

Achten Sie darauf, dass sich Ihr Verhalten nicht automatisiert und „festfährt“. Überlegen Sie immer mal wieder, welche anderen Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen. Flexibilität ist ebenfalls ein wichtiger Faktor auf dem Weg zur erfolgreichen Karriere.

4. Bilden Sie sich ständig weiter, fachübergreifend und persönlich

Man lernt nie aus – Weiterbildung ist das A&O in einer erfolgreichen Karriere.
Vorab ist es wichtig, dass Sie sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst sind. Davon können Sie abhängig machen, auf welchem Gebiet Sie sich weiterentwickeln möchten/sollten und welche Interessen Sie vielleicht vertiefen möchten. Sofern es die Zeit zulässt, sollten Sie das Erlernen von fachübergreifenden Fähigkeiten in Betracht ziehen, denn diese steigern Ihre Chancen im späteren Berufsleben.
Auch auf privater Ebene ist es wichtig, dass Sie am Ball bleiben. Lesen Sie Bücher und/oder besuchen Sie Workshops und Kurse. Unternehmen Sie viel mit der Familie und achten Sie auf sich selber, damit Sie gestärkt an diese Maßnahmen herangehen können.

5. Verkaufen Sie sich nicht unter Wert

Auch wenn Sie neu beginnen und ggf. klein anfangen: Unter Wert sollten Sie sich dennoch nicht verkaufen.
Sie wissen am besten, welche Fähigkeiten und Qualifikationen Sie besitzen und auf diese sollten Sie sich auch berufen.
Weiterhin sollten Sie ihren „Marktwert“ in Erfahrung bringen, um auch finanziell abgesichert zu sein. Forschen Sie im Fachzeitschriften, dem Internet oder Leuten aus Ihrer Branche nach und erfahren Sie dadurch auf welchem Level Sie stehen.
Wer mit dem Gefühl nicht wertgeschätzt zu werden an die Arbeit geht, liefert nachweislich schlechtere Arbeit und außerdem leiden Sie und Ihr Selbstbewusstsein spürbar unter dieser Situation.

6. Sorgen Sie gut für sich selber

So schön eine erfolgreiche Karriere auch ist, wenn es Ihnen dabei nicht gut geht, wirkt sich das auch auf Ihren Erfolg aus. Nur wenn Sie wirklich noch überzeugt sind von dem, was Sie erstreben und mit all Ihren Kräften dahinter stehen, lohnt es sich diese Ziele auch weiter zu verfolgen.
Stellen Sie die Karriere nicht über Ihr eigenes Wohlergehen.

Achten Sie darauf, dass Sie

• genügend Ausgleich zum stressigen Berufsalltag haben (Sport etc.).
• sich gesund und ausgewogen ernähren.
• ein Hobby haben, bei dem Sie vollkommen abschalten und entspannen können.
• private Kontakte nicht vernachlässigen und bewusst darauf achten den Partner, die Freunde und die Familie nicht zu kurz kommen zu lassen.

7. Lernen Sie ihren Chef kennen

Nehmen Sie Ihren Chef so, wie er ist – Sie können Ihn eh nicht ändern. Denn Ihr Chef ist Vorgesetzter und solange Sie in diesem Unternehmen weiter angestellt bleiben möchten, kommen Sie um Ihren Chef/-in nicht herum. Wenn Sie sich gegen ihren Vorstand wenden, kann sich das negativ auf Ihren beruflichen Werdegang auswirken und nachhaltige Folgen für Sie haben.
Versuchen Sie daher mal etwas Neues: Versuchen Sie sich intensiver mit Ihrem Chef auseinander zu setzen und ihn ein bisschen besser kennen zu lernen. Finden Sie heraus, was ihm bzw. ihr wichtig und wofür er/sie eine Begeisterung hegt.
Auch wenn es manchmal schwerfällt: Nehmen Sie ihren Vorgesetzten so, wie er ist. Vielmehr sollten Sie lernen, gut mit ihm auszukommen – Nervenschonender ist dies auf jeden Fall.

Noch mehr spannende und hilfreiche Karrieretipps gibt es hier: weitere Informationen.

Karriere im Mittelstand weniger geradlinig

Der Mittelstand ist bei vielen angehenden Führungskräften beliebt geworden. Im Gegensatz zu dem beruflichen Werdegang in großen Konzernen gibt es jedoch keinen Königsweg für den Aufstieg. Wer karrieremäßig hoch hinaus möchte, muss Flexibilität bewahren. Unkonventionelle Wege sind im Mittelstand häufiger erfolgreich. Dafür kann man in der Hierarchie sehr schnell aufrücken.

 

Vielfältige Möglichkeiten führen die Karriereleiter hinauf
Wegen der flachen Hierarchien ist der Konkurrenzdruck im Mittelstand niedriger. Es gibt dafür aber auch keinen Fahrplan für die Karriere, wie er in Großkonzernen angeboten wird. Unternehmenseigene Karriereprogramme, an denen man teilnehmen könnte, stehen nicht zur Verfügung, stattdessen ist vermehrt Eigeninitiative gefragt. Dazu gehört außerdem die Bereitschaft, ins kalte Wasser zu springen. Denn der Aufstieg erfolgt oft ohne einen Zwischenstopp oder über den Quereinstieg. Bei einer Neubewerbung sieht das noch anders aus, ein geradliniger Lebenslauf öffnet überhaupt die Tür. Die meisten Führungskräfte rutschen jedoch in ihre erste Führungsrolle hinein und müssen durch Learning-by-Doing Erfahrung sammeln. Spezialisierte Seminare für Führungskräfte können ein Sprungbrett für die Karriere sein und helfen, wenn bestimmte Kenntnisse wie etwa in der Kommunikation, im Projektmanagement und in der Personalverantwortung vertieft werden müssen. Die Teilnahme an teuren Weiterbildungen lohnt sich allerdings nur, wenn ein Führungsjob in Aussicht steht. Im Mittelstand kommt es weniger auf Zertifikate an, die man vorweisen kann, als mehr auf unternehmerisches Denken, Begeisterungsfähigkeit und andere Persönlichkeitsmerkmale. Soziale Kompetenzen und die eigene Motivation spielen für den Aufstieg zur Führungskraft eine größere Rolle als zum Beispiel ein MBA-Titel. Schließlich kommt es in dieser Position vor allem auf gute Mitarbeiterführung an.

Gute Anstellungschancen
Um die Jobaussichten im Mittelstand ist es gegenwärtig gut bestellt. Grund hierfür sind Besetzbarkeitsprobleme, die im Mittelstand höher ausfallen als bei den deutschen Top-1.000-Unternehmen. Laut einer Studie der Universität Bamberg zu den „Recruitingtrends im Mittelstand 2015“ (komplette Studie im PDF-Format) gehen die 1.000 befragten Unternehmen davon aus, dass 38,1 Prozent ihrer Vakanzen voraussichtlich nur schwer zu besetzen sein werden und 6,3 Prozent gar nicht besetzt werden können. Bei den Top-1.000-Unternehmen sind es demgegenüber 4 Prozent weniger Vakanzen, die als schwierig zu besetzen eingestuft werden, nicht besetzbar sein werden wohl 5 Prozent der offenen Vakanzen.

Zum richtigen Zeitpunkt könnte es, wenn die Besetzbarkeitsschwierigkeiten anhalten, für Bewerber leichter werden, eine begehrte Stelle mit Leitungsfunktion zu ergattern, sofern sie als potentielle Kandidaten in Erscheinung treten.