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Jobwechsel: So kündigen Sie richtig
/0 Kommentare/in Arbeitsrecht, Im Job, Karriere/von admOb Langeweile im Job, der Wunsch nach neuen Herausforderungen in einem anderen Unternehmen oder persönliche Gründe, wie ein Umzug: Es gibt viele Gründe für einen Jobwechsel. Doch bevor der Neustart gelingen kann, gilt es zunächst Abschied vom aktuellen Job zu nehmen. Und auch dabei gilt es einiges zu beachten.
Die richtige Vorbereitung
Hals über Kopf nach einem Streit mit dem Chef oder dem verhassten Kollegen zu kündigen ist keine Idee. Auch wenn Sie schon länger unzufrieden in Ihrem Beruf sind, wägen Sie eine Kündigung zunächst genau ab und setzen Sie sich bewusst mit den Vor- und Nachteilen auseinander. Wenn Sie sich sicher sind, Ihren jetzigen Arbeitgeber verlassen zu wollen, ist es ratsam wie folgt vorzugehen. Wichtiger als das Verlassen des alten Jobs, ist die Frage danach, wie es anschließend weitergehen soll. Sehen Sie sich deswegen zunächst nach Alternativen um, bewerben Sie sich für neue Jobs und kündigen Sie wenn möglich erst, wenn Sie bereits Ihren neuen Arbeitsvertrag in der Tasche haben. Bevor Sie dann die schriftliche Kündigung einreichen, ist es ratsam, ein persönliches Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten zu suchen und ihm ehrlich und höflich Ihre Beweggründe offenzulegen. Wichtig auch: Egal wie sehr Sie Kollegen vertrauen – Sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem Chef über Ihre Kündigungsabsicht! Außerdem gilt: auch wenn Sie aktuell im Unternehmen nicht zu 100 Prozent glücklich sind, sollten Sie im Hinterkopf halten, dass ein guter Kontakt zu ehemaligen Arbeitgebern viele Vorteile hat. Wenn Ihr Chef Sie positiv in Erinnerung behält, wird Ihr Arbeitszeugnis besser ausfallen, Sie können auf persönliche Empfehlungen und Kontakte hoffen und haben einen wertvollen Netzwerkpartner gewonnen.
Erst jetzt sollte es an die tatsächliche Kündigung gehen.
Die Kündigung
Kündigungen sind arbeitsrechtlich stark reguliert, weswegen Sie sich hier genau informieren sollten, damit Ihre Kündigung am Ende nicht unwirksam ist. Die wichtigste Regel: Eine Kündigung ist nur dann gültig, wenn Sie in Papierform erfolgt und Ihre vollständige Unterschrift enthält. Trotz modernem Online-Zeitalter: E-Mail-Kündigungen sind noch immer unwirksam. Formulieren Sie Ihre Kündigung außerdem eindeutig, sodass kein Interpretationsspielraum bestehen bleibt. Setzen Sie das Schreiben trotzdem nicht zu kühl, sondern höflich auf. Wie bereits erwähnt, ist es nicht nur ein Abschied vom Job, sondern auch die Grundlage für ein weiterhin gutes Verhältnis zum ehemaligen Arbeitgeber. Wichtig ist es außerdem, dass Sie Ihre Kündigungsfristen genau kennen. Sollten diese nicht einzuhalten sein, gibt es Alternativen wie den Aufhebungsvertrag oder die Freistellung durch den Arbeitgeber. Prüfen Sie Ihre Kündigung bevor Sie diese abschicken unbedingt noch einmal auf die Erfüllung aller rechtlichen Anforderungen und Formalien und hinterfragen Sie vor allem noch einmal, ob Sie diesen Schritt wirklich machen wollen.
Erfolgreicher Neustart
Ist die Kündigung abgeschickt und alles für einen Start im neuen Traumjob vorbereitet, gilt es neue Wege einzuschlagen. Bereiten Sie sich gut auf Ihren neuen Job vor, in dem Sie sich über das Unternehmen, vorherrschende Verhaltenskulturen und Kollegen und Vorgesetze informieren. Tauchen Sie an Ihrem ersten Tag unbedingt pünktlich, gepflegt, ausgeschlagen und gut gelaunt auf. Mit einem fairen Abschluss des alten Arbeitsverhältnis und Motivation für den neuen Job, wird ein Neustart sicher erfolgreich.
Home Office: Produktiv und Gesund?
/0 Kommentare/in Im Job, Karriere/von admIn der digitalen Arbeitswelt ist Home-Office von einer Utopie zur Alltäglichkeit geworden. In Zeiten, in denen fast jeder einen leistungs- und internetfähigen Computer Zuhause hat, ist das Arbeiten von den eigenen vier Wänden aus theoretisch für viele Menschen möglich. Und selbst das Nachrüsten Älterer Geräte ist dank WLAN-Sticks, wie sie 1und1 zu seinen Flatrates anbietet, für jedermann möglich. Was einst der Traum eines jeden Arbeitnehmers, war, wird heute allerdings immer häufiger infrage gestellt: „Will ich überhaupt zu Hause arbeiten?“ Selbstredend arbeitet der Freelancer oder Selbstständige meist von Zuhause aus, denn ein externes Büro zu mieten, kann teuer werden. Außerdem kann ein Teil der Wohnung als Arbeitsraum steuerlich geltend gemacht werden. Genauso kann der private Festnetz- und DSL-Anschluss unabhängig vom Anbieter von der Steuer abgesetzt werden.
Ein Homeoffice hat Vor- und Nachteile.
Trennung von Privatleben und Arbeit schwer möglich
Angestellte hingegen haben nicht selten die Wahl, von zuhause oder vom Büro aus zu arbeiten. Generell ist es für die meisten auf den ersten Blick eine angenehme Vorstellung keinen Arbeitsweg zu haben und ohne einen Dresscode beachten zu müssen am Laptop zu sitzen. Pausen können selbst gelegt werden, und zwischendurch kann man sich um die Familie kümmern. Die gängige These lautet: Durch den nicht vorhanden Anwesenheitszwang verkürzt sich gefühlt die Arbeitszeit, während sich die Freizeit summiert.
Das Problem besteht in folgendem Phänomen: Sobald man Arbeit und Freizeit örtlich zusammenlegt, lässt sich beides nur schwer voneinander trennen. Aus der Annehmlichkeit wird eine Last. Durch Smartphones trägt sowieso jeder sein kleines Büro mit sich herum, doch beim Home Office ist die Arbeit vollständig ins Privatleben eingedrungen. Darunter leiden meistens beide Bereiche. Einerseits die Familie, die Vater oder Mutter war zu Hause hat, aber nicht stören darf, andererseits der Homeworker selbst, weil er oft doch der Versuchung erliegt, die Arbeit zugunsten seiner Kinder zu unterbrechen. Überstunden, die bereits im Büro reichlich gemacht wurden, mehren sich während der Heimarbeit zusätzlich. Schließlich kann man ja problemlos auch nach dem Abendessen „noch schnell die eine Mail“ zu Ende schreiben. Räumliche Distanz zwischen Arbeit und Wohnung können Arbeitnehmern helfen
Schneller abschalten: Die Zeit des Heimwegs hilft dabei, den Tag abzuschließen, Erlebtes zu verarbeiten und sich wirklich zu entspannen. Ein entspannter Mitarbeiter ist produktiver.
Auf den ersten Blick bietet ein Homeoffice zahlreiche Vorteile, aber diese werden von so manchen Faktoren überschattet. Außerdem ist zwischenmenschliche Interaktion wie ein Plausch in der Büroküche und die Zusammenarbeit im Team kaum zu ersetzen. Zusammenhalt unter Kollegen beflügelt und öffnet häufig neue Denkansätze. Alleine ist das nicht machbar.
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Warum Führungskräfte öfter die Perspektive wechseln sollten
/0 Kommentare/in Im Job, Karriere/von admKarriere: 4 Tipps für den Aufstieg
/0 Kommentare/in Karriere/von admIhre täglichen Aufgaben unterfordern Sie und Sie suchen nach neuen Herausforderungen? Sie möchten sich selber und Ihrem Chef beweisen, dass Sie noch mehr Verantwortung übernehmen können? Dann wird es Zeit, dass Sie den nächsten Schritt auf der Karriereleiter nach oben klettern. Klingt zwar ganz einfach, doch das ist es leider nicht immer. Wir haben vier Tipps zusammen gesucht, mit denen Ihre Erfolgschancen steigen.
Tipp Nummer Eins: Übernehmen Sie Verantwortung und handeln Sie pflichtbewusst
Ein guter Mitarbeiter ist ein verantwortungsvoller Mitarbeiter. Sie sollten keine Angst davor haben Verantwortung zu übernehmen, wenn Sie Ihnen übertragen wird. Aber auch Eigeninitiative wird gerne gesehen. Natürlich können in solchen Situationen (unerwartet) Probleme auftreten, denn Verantwortung übernehmen heißt oft auch Konfliktlösung. Doch gerade hier sollten Sie sich selbstbewusst präsentieren und nicht aufgaben. Wenn Sie die Situation erfolgreich gemeistert haben, wird die Chefetage wissen, dass man sich auf Sie verlassen kann und Ihnen so Aufstiegschancen ermöglichen.
Tipp Nummer Zwei: Erweitern Sie Ihr Wissen
Gemäß dem Motto „Erfahrung ist gut, Weiterbildung ist besser“ ist es immer von Vorteil, wenn Sie sich darum bemühen, ihren Erfahrungsschatz zu erweitern. Versuchen Sie sich dabei aber nicht nur auf die Bereiche zu spezialisieren, die Ihnen besonders Spaß machen und in denen Sie so schon am meisten überzeugen, sondern berücksichtigen Sie auch die Bereiche, in die Sie bisher noch nicht so viel Zeit investiert haben. Eine gute Allgemeinbildung und ein guter Gesamtüberblick überzeugen den Chef eher.
Tipp Nummer Drei: Seien Sie präsent
Der vielleicht einfachste Weg um den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu gehen, ist folgender: Zeigen Sie Präsenz! Ihr Vorgesetzter kann Ihnen nur dann Aufstiegschancen geben, wenn er weiß, dass Sie anwesend sind und welche Erfolge Sie schon feiern konnten. Scheuen Sie sich daher nicht vor herausfordernden Projekten und zeigen Sie, dass in Ihnen mehr steckt, als ein unschuldiger und unauffälliger (wenn vielleicht auch pflichtbewusster) Mitarbeiter. Geschickte Selbstvermarktung verhilft schneller zum Erfolg.
Tipp Nummer Vier: Bauen Sie Ihr persönliches Netzwerk
Im Berufsleben ist es wichtig Kontakte zu knüpfen. Nehmen Sie daher die Pflege Ihrer Kontakte sehr ernst und seien Sie stets darum bemüht, sich mit möglichen Kunden und Geschäftspartner gut zu halten. Besonders wichtig hierbei ist der persönliche Kontakt. Allein über soziale Medien zu kommunizieren reicht nicht aus, auch wenn es meistens einfacher ist. Ein persönlicher Umgang miteinander wird deutlich mehr geschätzt als ein „Gefällt mir“.
Natürlich garantieren diese vier Tipps nicht alleine den Aufstieg, doch Sie sind zumindest ein Anfang – probieren Sie es einfach aus!


