Karrierefaktor 5. Dezember 2014

Der Businessplan: Erster Schritt auf dem Weg in die Selbstständigkeit

Der richtige Businessplan f√ľr Ihre Karriere
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Wer den Weg in die Selbstst√§ndigkeit wagen m√∂chte, braucht nicht nur eine gute Idee, sondern auch einen guten Plan – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der Businessplan hilft nicht nur Ihnen selber, einen besseren √úberblick √ľber die St√§rken und Schw√§chen Ihrer Idee zu bekommen, sondern soll auch Investoren und Au√üenstehende informieren und √ľberzeugen. Stecken Sie deswegen ausreichend Zeit und Mu√üe in seine Erstellung.

Inhalte des Businessplans

Der Businessplan soll die Frage beantworten, wie Sie Ihre theoretische Idee erfolgreich in die Praxis umsetzen wollen. Daf√ľr sind folgende Bausteine notwendig:

1. Informationen zur Gr√ľnderperson
Hier sollten Sie auff√ľhren, welche Qualifikationen, Kenntnisse, F√§higkeiten und Fertigkeiten Sie mitbringen und warum damit ausgerechnet Sie erfolgreich bei der Umsetzung dieser spezifischen Idee sein werden.

2. Die Idee
Hier gilt es Ihre Gesch√§ftsidee zu beschreiben und dabei besonders auf Ziele, Alleinstellungsmerkmale und Eckdaten zu Produktion, Kosten, Promotion und Vermarktung etc. einzugehen. Gehen Sie au√üerdem auf die gesetzlichen Formalit√§ten ein, die Sie bei der Umsetzung Ihrer Gesch√§ftsidee beachten m√ľssen.

3. Die Konkurrenz
Auch wenn Ihre Geschäftsidee sehr innovativ und neuartig ist, werden Sie in der Regel in einen bestehenden Markt einsteigen, in dem bereits Beziehungen zwischen Lieferanten, Kunden, Produzenten und Händlern (wenn auch nur ähnlicher Produkte) bestehen. Diese Marktmerkmale, -teilnehmer und -beziehungen sollten Sie genauestens analysieren und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Wettbewerbssituation und damit einhergehende potentielle Konkurrenten legen.

4. Marketing
In diesem Abschnitt sollten Sie das von Ihnen zusammengestellte Angebot genau darstellen und beschreiben, welche Zielgruppe Sie hiermit ansprechen wollen. Außerdem umfasst dieser Bereich Informationen zu Ihrer Preispolitik. Auch die Gestaltung Ihrer Vertriebskanäle ist Teil des Marketing-Mix. Wollen Sie Ihre Produkte beispielsweise selber oder mit Hilfe von Händlern vertreiben? Abschließend gilt es zu definieren, welche Werbestrategie Sie nutzen möchten und damit anzugeben, wo und wie Sie potentielle Kunden auf Ihr Produkt aufmerksam machen wollen.

5. Organisation/Mitarbeiter
Die Gr√ľndung eines neuen Unternehmens ist anstrengend und zeitintensiv. Sollten Sie nicht in der Lage sein, alle anfallenden Aufgaben allein zu bew√§ltigen, m√ľssen Sie sich Gedanken √ľber weitere Mitarbeiter machen. Auch dieser Aspekt sollte Teil Ihres Businessplans sein, damit m√∂gliche Investoren beispielsweise nicht bef√ľrchten m√ľssen, dass Sie Aufgaben nicht zeitgerecht erledigen k√∂nnen.

6. Rechtsform
Aus welchen Gr√ľnden streben Sie welche Rechtsform mit Ihrem Unternehmen an? Vor allem bei solch spezifischen Rechtsfragen sollten Sie sich den Rat eines Wirtschaftswissenschaftlers einholen, wenn Sie auf diesem Gebiet nicht selber Fachmann sind.

7. Risiken / Chancen
Jeder Plan hat seine Schwächen. Das sollten Sie realistisch reflektieren, um zu zeigen, dass Sie sich möglicher Risiken bewusst sind. Zeigen Sie jedoch gleichzeitig auf, wie Sie diesen Problemen begegnen können und was mögliche Lösungen wären. Stellen Sie außerdem die Stärken Ihrer Idee heraus.

8. Finanzplan
Abschlie√üend gilt es darzustellen, wie Sie die Umsetzung Ihrer Unternehmensidee finanzieren wollen. Definieren Sie daf√ľr das ben√∂tige Kapitel und hierf√ľr vorgesehene Einnahmequellen. Au√üerdem sollen Sie einen Liquidit√§tsplan aufstellen und anhand realistischer Annahmen Kosten, Umsatz und Gewinn f√ľr die ersten drei bis f√ľnf Jahre sch√§tzen.

Steht Ihr Businessplan, sollten Sie wichtige Anlagen einf√ľgen. Hierzu z√§hlen beispielsweise Ihr Lebenslauf, Pacht- oder Leasingvertr√§ge und Gutachten. Sobald Sie hier auch alle externen Unterlagen gesammelt haben, kann es an die Umsetzung Ihrer Idee gehen.

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