5 Fragen an: Ramin Fleckner

Ramin Fleckner, Gesch√§ftsf√ľhrer der McFoxx GmbH und websplash Internet- & Mediendesign, studierte zudem in Dortmund Logistik und ist nun Student der Wirtschaftswissenschaften. Herr Fleckner hat sich bereits mit 19 Jahren erfolgreich selbstst√§ndig gemacht und leitet mittlerweile zwei international t√§tige Unternehmen.

1. Schon mit 19 Jahren haben Sie sich zum ersten Mal selbstständig gemacht. Was war (damals) Ihre Geschäftsidee?

Ich habe schnell gemerkt, dass in meiner nebenberuflichen T√§tigkeit des Internet- und Mediendesigns noch viel Luft nach oben besteht. Die Nachfrage war gro√ü, der Markt f√ľr Privatpersonen und kleine Firmen nicht genug abdeckt. Daher habe ich begonnen, f√ľr einen g√ľnstigen Preis genau diese Personen und Firmen abzudecken.

2. Woher wussten Sie, dass dieser mutige Schritt der richtige war?

Ehrlich gesagt: zun√§chst gar nicht. Die H√ľrde der freiberuflichen T√§tigkeit und die der damit verbundenen administrativen Aufgaben war anfangs gro√ü. Doch nach intensivem Einarbeiten und dem Erfahrungsaustausch mit ebenfalls freiberuflichen Bekannten entschied ich mich f√ľr diesen Schritt. Im Nachhinein bin ich sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Sie √∂ffnet einem deutlich mehr M√∂glichkeiten im Ausleben und der Umsetzung eigener Ideen.

3. Was braucht es neben einer Idee und Mut zur Umsetzung noch, um mit der Gr√ľndung eines eigenen Unternehmens erfolgreich zu sein?

Meiner Meinung nach z√§hlen die eigene Organisation und Zeitmanagement zu den wichtigsten Tugenden. Andernfalls kommt man schnell durcheinander, ohne eine gut durchdachte Struktur im Unternehmen und in den eigenen Arbeitsabl√§ufen ist ein Unternehmen schnell zum scheitern verurteilt. In den verschiedensten Projekten kommt es nahezu immer vor, dass in der Kommunikation mit dem Kunden spontane √Ąnderungen und Anpassungen mit einflie√üen und mit genau diesen muss man professionell umgehen k√∂nnen. Sonst geht im Zeitalter der digitalen Kommunikation und Dokumentenhandhabung schnell etwas unter, was nat√ľrlich absolut nicht passieren darf.

4. Mittlerweile haben Sie Ihr zweites Unternehmen gegr√ľndet, studieren, engagieren sich ehrenamtlich in verschiedensten Projekten und erlauben sich zwischendurch noch Scherze, wie die angelamerkel.info-Domain. Wie bringen Sie so viele Herausforderungen unter einen Hut?

Das frage ich mich auch h√§ufig. Das wichtigste ist, dass einem alle Projekte Spa√ü machen. Sonst kann man diese nicht zufriedenstellend durchf√ľhren. Und insbesondere ehrenamtliche T√§tigkeiten sind genau darauf angewiesen, dass alle Mitglieder mit vollem Elan bei der Sache sind. Bisher war das bei mir nur durch h√§ufig zu kurze N√§chte und lange Arbeitstage m√∂glich. Richtige Wochenenden gab es selten. Aber mir machen meine T√§tigkeiten allesamt Spa√ü, daher w√ľrde ich das nicht als Stress bezeichnen, denn als solchen empfinde ich es gl√ľcklicherweise (noch) nicht. Trotzdem ist es wichtig, sich auch mal Auszeiten zu nehmen. Ich habe diese unter anderem beim regelm√§√üigen Sport, mit Freunden und Bekannten und im Urlaub.

5. K√∂nnen Sie sich vorstellen, zuk√ľnftig auch hauptberuflich in einem Angestelltenverh√§ltnis zu arbeiten und nicht mehr selbst die Z√ľgel in der Hand zu halten?

Das wird sich zeigen. Vorstellen schon, wahrscheinlich wird es sogar unumgänglich, denn ich möchte auch in anderen Berufsbereichen noch Erfahrungen sammeln. Meine Wunschpositionen bewegen sich aber im Bereich der leitenden Tätigkeiten, beispielsweise als Team- oder Projektleiter.

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