5 Fragen an: Ulrike Zecher

Ulrike Zecher macht als Emotionsberaterin (ulrikezecher.de/) und Coach Expertise,  Talente und GeschĂ€ftsideen sichtbar.Mal laut. Mal leise. Im Job.  Im Internet.  Auf der BĂŒhne. Jeden Mittwoch bloggt (ulrikezecher.de/blog/) sie frisch rund um die Themen Bewerbung, Selbstbewusstsein, Sichtbarkeit 2.0 und auch zu zertifizierten Unsinn.Sie kann sogar ihren Namen tanzen und StrichmĂ€nnchen zeichnen!

 

1. Was muss man sich unter einer ‚Emotionsberatung‘ vorstellen?

Ein neuer Job? Ein höheres Gehalt einfordern? Erfolgreich im Vertrieb sein? Mitarbeiter begeistern? Sich selbstĂ€ndig machen? Welche GefĂŒhle bringen Sie dann weiter? Ängstlich, dynamisch, leidenschaftlich, mutig, traurig, wĂŒtend, frustriert, stolz, risikobereit, frisch verliebt, entspannt – es sind immer unsere GefĂŒhle, die uns im Alltag, im Job oder im Leben pushen oder sabotieren.

Als Emotionsberaterin Ulrike Zecher, Coach und Bloggerin unterstĂŒtze ich mit feiner Empathie, Intuition und Menschenkenntnis meine Klienten, in echtem Kontakt mit sich, ihren WĂŒnschen und auch mit anderen Menschen zu kommen.

Und fĂŒr den eher kopflastigen Skeptiker unter den Lesern: Nein, ich coache dabei nicht mit der Rosabrille und halte meinen Klienten die Hand. Vielmehr geht es in meiner Arbeit darum, ins Tun zu kommen, am Ball zu bleiben und Hindernisse zu ĂŒberwinden. Das gelingt am besten, wenn Herz und Verstand ein echtes Dreamteam bilden.

2. Wie haben Sie die Relevanz dieses Beratungszweiges, insbesondere dem der Selbstvermarktung, erkannt?

Meine Philosphie lautet: Wer heutzutage im Netz und in den Sozialen Medien unsichtbar ist, wird auf Dauer unsichtbar sein. FĂŒr Fach- und FĂŒhrungskrĂ€fte sowie fĂŒr SelbstĂ€ndige ist daher professionelles Selbstmarketing zukĂŒnftig das entscheidende Erfolgskriterium. FĂŒr mich bedeutet Selbstvermarktung eben nicht meinen Klienten ein paar Kniffe und Tricks zu vermitteln, damit Sie schnell wieder stromlinienförmig mit der Masse mit schwimmen können. Nein, mir geht in meiner Arbeit um den Dreiklang von echtem Selbstbewusstsein, feinster Sichtbarkeit und persönlichem Erfolg. Wenn das Ergebnis dann ein Lied wĂ€re, hört sich das bei dem einen Klienten nach Heavy Metal und bei dem anderen nach Schlager an. :)

3. Sie legen viel Wert auf Selbstmarketing – Inwiefern bringt Sie das weiter?

Auftraggeber, Kunden und Journalisten – so wie Sie – finden mich mit einem Klick, erkennen in meiner Expertise und Leistungsangebot, dass Sie richtig sind und eine Lösung fĂŒr Ihr Anliegen finden.

Mit dieser Motivation blogge ich seit zwei Jahren jeden Mittwoch zu den Themen rund um Selbstbewusstsein, SelbstfĂŒhrung, Sichtbarkeit 2.0 und vernetze meine responsive Website mit meinen Sozialen Profilen wie facebook, twitter, google+, linkendIn. Ich lebe das, was ich meinen Klienten empfehle: Setzt Euch mit dem digitalen Wandel auseinander, baut Eure Community – manche sprechen sogar von einem Tribe – mit Vertrauen, GlaubwĂŒrdigkeit und Sympathie sorgfĂ€ltig auf.

4. Wie genau macht man sich denn nun sichtbar bei der Bewerbung und im Job?

Bevor ich mit meinen Klienten an einer kreativen Bewerbung feile oder wir ein Jobcoaching machen, starten wir mit einer genauen Standortbestimmung:

1. Was sind Ihre Begabungen, Talente und Potentiale?

2. Welche Werte begeistern Sie?

3. Wie stark ist Ihr Selbstvertrauen in Ihrer Einzigartigkeit?

4. Welche Ängste haben Sie?

5. Welches Business Biotop brauchen Sie, damit Sie gedeihen können?

6. In welchem Unternehmen können Sie Ihre Potentiale sinnvoll einsetzen?

Nach dieser genauen Positionierung konzipiere ich gemeinsam mit dem Klienten einen konkreten Sichtbarkeitsplan fĂŒr eine kreative Bewerbung, fĂŒr wichtige KarrieregesprĂ€che, fĂŒr die Reputation im Netz oder fĂŒr eine Website.

5. Emotionsgeladen oder GefĂŒhlskalt – wer macht Karriere?

Erste Antwort: Beide. Auf ihre Art und Weise.

Zweite Antwort: Keiner.

Dritte Antwort: Was verstehst Du unter emotionsgeladen, gefĂŒhlskalt und Karriere?

Vierte Antwort: Wann hast Du dieses GefĂŒhl? Wo kannst Du es im Körper spĂŒren? Im Kopf, im Bauch, in den FĂŒĂŸen?

FĂŒnfte Antwort: Inwieweit ist genau dieses GefĂŒhl hilfreich fĂŒr Dich?

Sechste Antwort: Könntest Du dieses GefĂŒhl fĂŒr einen kurzen Moment loslassen?

Siebte Antwort: Was wĂŒrdest Du dann spĂŒren?

Achte Antwort: Und wenn Du jetzt fĂŒr einen kurzen Moment alle Konzepte, die Du ĂŒber Karriere gelernt hast, loslassen wĂŒrdest, was wĂŒrdest Du dann spĂŒren, riechen, schmecken, fĂŒhlen, hören?

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