So sichern Sie Ihren Zahlungsanspruch

Im Arbeitsvertrag wird festgelegt, in welcher H√∂he Ihre Arbeitsleistung verg√ľtet wird. Der Arbeitsvertrag muss aber nicht schriftlich geschlossen werden, sondern auch m√ľndlich. Das hei√üt, dass auch durch ein Gespr√§ch ein Vertrag zustande kommen kann und Anspr√ľche auf Lohn oder Gehalt festgelegt werden k√∂nnen.

 

Im Arbeitsvertrag k√∂nnen auch weitere Vereinbarungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld geregelt, auf die die Arbeitnehmer auch ohne ausdr√ľckliche √úbereinkunft einen Anspruch haben. Es sei denn der Arbeitgeber hat solche Sonderzahlungen regelm√§√üig gew√§hrt.

Wie sieht es mit der Verg√ľtung bei Arbeitsausf√§llen aus?

In der Regel hei√üt es: ‚ÄěOhne Arbeit kein Lohn‚Äú. Jedoch gibt es Regelungen, die dem Arbeitnehmer zugutekommen. Das bedeutet, dass auch bei Abwesenheit, der Lohn weiterhin ausgezahlt wird. Ein Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht bei Krankheit und im Urlaub.

Was passiert bei Zahlungsverzug des Arbeitgebers?

Wenn Sie Ihren Lohn bis zu einem im Vertrag festgelegten Datum von Ihrem Arbeitgeber nicht erhalten, können Sie rechtlich dagegen vorgehen. Eine Möglichkeit ist es, keine Arbeit zu leisten, bis die Zahlung erfolgt.

Wie werden Lohnuntergrenzen festgelegt?

Im Prinzip ergeben sich Lohnuntergrenzen aus den Vorschriften eines Tarifvertrags. Der Arbeitnehmer kann mit dem Arbeitgeber einen h√∂heren Lohn vereinbaren. Wird auch ohne Tarifvertrag die ausgehandelte Verg√ľtung mehr als ein Drittel unter der tariflichen Norm festgelegt, spricht man von einem sogenannten Lohnwucher im Sinne von ¬ß 138 Abs.1 BGB.

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