Gastbeitrag Gastbeitrag 24. Juni 2014

Die sozialen Medien und ihre Rolle beim Wissensaustausch

Xing oder LinkedIn
© apops

Die sozialen Netzwerke gewinnen in der Generation der Digital Natives an √ľberragender Bedeutung. Freunde-Netzwerk, News Ticker, Jobsuche, all das und viel mehr l√§uft heutzutage √ľber die sozialen Medien. Ob Facebook, Twitter, Tumblr, LinkedIn oder andere Netzwerke, die Young Professionals pflegen eine Vielzahl an Profilen und Channels in den sozialen Netzwerken, entweder f√ľr private oder f√ľr berufliche Zwecke. Die M√∂glichkeiten der Kommunikation scheinen grenzenlos und werden vor allem im Bereich der sozialen Medien immer wieder neu definiert.
Derzeit macht sich ein niederl√§ndisches Start-Up daran, den Rahmen der M√∂glichkeiten wieder einmal zu erweitern. Der Grundgedanke von Martijn Scheen und Jaap van Nes, Gr√ľnder der Plattform Stuvia.de, ist, den Wissensaustausch unter Studenten im digitalen Zeitalter zu revolutionieren. Mit der Plattform Stuvia.de haben Jaap van Nes und Martijn Scheen einen Onlinemarktplatz geschaffen, auf dem Studenten Mitschriften, Zusammenfassungen, Hausarbeiten und viele andere Unterlagen aus dem Studium tauschen k√∂nnen. Dadurch wollen die Gr√ľnder es erm√∂glichen, dass eine breite Masse an Studenten auf hochwertige Unterlagen zur√ľckgreifen kann, um ihre Pr√ľfungen erfolgreich zu bestehen.
Das Prinzip von Stuvia ist simpel: Studenten k√∂nnen entweder Dokumente auf der Plattform kaufen und verkaufen, oder sie kostenlos ihren Kommilitonen anbieten. Die Gr√ľnder betonen: „Alle Studenten sollen die M√∂glichkeit bekommen am Austausch von Wissen teilzunehmen. Deswegen ist die Mitgliedschaft auf Stuvia kostenlos. Dar√ľber hinaus wollen wir Studenten aber auch die M√∂glichkeit geben, durch das Verkaufen ihrer Studienunterlagen noch nach ihren bestandenen Pr√ľfungen von ihrer harten Arbeit zu profitieren. “ Somit bietet Stuvia auch f√ľr bereits graduierte Young Professionals die Gelegenheit aus ihren Studienunterlagen noch Kapital zu schlagen.
Mit der Idee das Studieren durch internet-basierte Dienste zu revolutionieren, stehen van Nes und Scheen nicht allein. Durch die internationale Bewegung MOOC (Massive Open Online Course) hat sich w√§hrend der letzten Jahre der Fokus des Lernens an Universit√§ten bereits in Richtung eines Wissensaustausches von Studenten im Internet verschoben. Hannes Kl√∂pper, Gesch√§ftsf√ľhrer der deutschen MOOC Plattform Iversity, sagte dazu auf ZEIT ONLINE: „Das ist vielleicht der Anfang vom Ende der reinen Wissensvermittlung an den Universit√§ten.“
Das besondere an van Nes und Scheens Idee ist, dass sie ihren Marktplatz als Komplement√§r zu den sozialen Netzwerken sehen. Denn laut Scheen wird sich zwar in den sozialen Netzwerken vital √ľber den Bedarf an Wissen und Dokumenten ausgetauscht, aber auf Stuvia werden diese zentral bereitgestellt und der Zugriff auf die entsprechenden Dokumente erm√∂glicht. „Wir empfehlen unseren Nutzern immer die sozialen Netzwerke aktiv zu nutzen. Denn dort k√∂nnen Sie ihren Unterlagen innerhalb von k√ľrzester Zeit Bekanntheit verschaffen und den Bedarf an Wissen auskundschaften. Das f√∂rdert den Austausch von Wissen enorm. Somit sehen wir die sozialen Medien als einen der wichtigsten Beschleuniger des aktiven Wissensaustausches im digitalen Zeitalter!“

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Gastbeitrag Gastbeitrag von: Stuvia
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√úber den/die Autor(in)

Stuvia st√ľtzt sich auf eine vierj√§hrige Unternehmensgeschichte, in der das Konzept von Jaap van Nes und Martijn Scheen bereits sein Potential bewiesen hat. √úber 100.000 Nutzer in den Niederlanden, der UK, Belgien, S√ľdafrika, Frankreich und Deutschland stellen gemeinsam √ľber 100.000 Dokumente f√ľr das Studium bereit. Mit seinem Hauptsitz in Amsterdam ist Stuvia das erste internationale Start-Up Europas, das solch einen Service l√§nder√ľbergreifend anbietet.


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